Luftmassengrenze bringt zum Mittwochabend Dauerregen

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Nachdem wir die ersten Gewitter des Jahres und den Ostersturm überstanden haben, bahnt sich zum Wochenende der erste richtige Versuch des Frühlings an, bis dahin sind aber noch ein paar Hürden zu überwinden. Eine Luftmassengrenze bildet sich über Deutschland, für die einen gute, für die anderen eher nicht so gut. Diese Luftmassengrenze bringt natürlich auch Regen mit sich. In einem Streifen von NRW und dem Saarland bis rüber nach Sachsen und ins südliche Brandenburg muss man immer wieder mit Regen rechnen, der teilweise länger andauert und auch mal kräftiger sein kann. Auf der summierten Regenkarte bis Donnerstag sieht man genau, wo der meiste Regen fällt und wo nur wenig Regen fällt. So kann man ungefähr sehen, wo etwa die Luftmassengrenze liegen wird. Eine Dauerregenwarnung werden wir zeitnahe aktivieren, sollte diese von Nöten werden. Auch am heutigen Dienstag sind vor allem im Nordwesten und im Norden von Deutschland noch vereinzelt Gewittern möglich, dazu weht erneut ein steifer Wind mit zum Teil auch Sturmböen in den Höhenlagen.  Am Mittwoch regnet es vor allem von den Mittelgebirgen bis etwa zur Donau längere Zeit, meist aber nur leicht. Auch von Sachsen bis zur Ostsee fällt oft Regen. Zwischen der Eifel und dem Harz bis rauf zur Nordsee sind neben Sonnenschein ein paar Schauer unterwegs. Vielfach trocken und teils föhnig aufgeheitert ist es südlicher der Donau zum Alpenrand hin und auch am Oberrhein sind Schauer eher selten. Meistens 9 bis 12, im Osten auch 13 oder 14 Grad, südlich der Donau und am Oberrhein 15 bis örtlich 18 Grad.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel