Montag Grenzwetterlage erwartet ! Fast alle Wetterfassetten dabei !

Akutwarnung Sturm / Orkan Stufe “ VIOLETT “ : In den Hochlagen des Allgäu, Hochschwarzwald und Harz Orkanböen möglich !

Akutwarnung Sturm / Orkan Stufe “ ROT “ : Schwarzwald, Harz, Allgäu, Erzgebirge, Hochsauerland und Eifel teils schwere Sturmböen möglich !

Akutwarnung Starkschneefall Stufe “ ORANGE “ Im Norden und im Übergangs zwischen Warm- und Kaltluft kräftige Schneefälle möglich !

Akutwarnung Glätte Stufe “ ORANGE “ : Es tritt Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfreirende Nässe auf !

Akutwarnung Tauwetter : Im Südwesten teils starkes Tauwetter !

Akutwarnung Starkregen / Dauerregen Stufe “ ORANGE “ : Es treten teils kräftige und ergbiegige Regenfälle auf !

Ausgegeben von Udo Karow – Vorhersagebüro

 

Die Wetterlage am Montag 11.12.2017

In der Nacht zieht ein Sturmtief unter Abschwächung weiter nordostwärts zur Ostsee. Dabei kann es auf der Südflanke zu Sturmböen kommen, teils auch schwere Sturmböen. Über die Nordflanke wird Kaltluft südwestwärts geführt während auf der Südflanke Warmluft nordwärts fliesst. In den Alpen entwickelt sich Föhnsturm. In der einfliessenden Warmluft kommt es zu starkem Tauwetter. Im Übergangsbereich zwischen Kalt- und Warmluft kann Eisregen auftreten.

Am Montag zieht ein weiteres Sturmtief auf. Es liegt über der Biskaya und verlagert sich ebenfalls nordostwärts. Dabei kommt es zu einer Grenzwetterlage über NRW. Einerseits fliesst aus Süden Warmluft nordwärts und von Norden her Kaltluft südwärts. Dabei entwickeln sich kräftige Niederschlagsfelder. In der Warmluft kommt es zu kräftigen Regenfällen, in der Kaltluft dagegen zu kräftigen Schneefällen. Wo genau diese Grenze verlaufen wird ist absolut unklar. Jedoch kann es regional erneut zu Problemen im Verkehr kommt. Im Südwesten kommt es zu kräftigem Dauerregen und zusaätzlich zu starkem Tauwetter. Hierbei kann sich lokal eine Abflussrate von 70 Liter pro Quadratmeter entwickeln. Es kann zu einer Hochwassersituation kommen. Zudem sind Wasseransammlungen möglich. Dort wo es zu Schneefall kommt sind erneut mehr als 10 cm Schnee innerhalb 6 Stunden möglich. Dabei wäre der Niederrhein und das Ruhrgebiet mit betroffen. Zudem kann es auch im nördlichen Bereich des bergischen Landes zu Starkschneefall und Sturmböen kommen.

Im Modellvergleich haben auch die Modell Probleme die Situation genau zu berechnen. Vor allem bei der Lage der möglichen Grenze zwischen Warm- und Kaltluft. da können wenige Kilometer entscheident sein. Sicher ist die Lage im Südwesten und Süden unseres Landes vor allem was das Tauwetter angeht. Vor allem in Teilen NRW,s Niedersachsen, Nordhessen, Schleswig Holstein und Mecklemburg kann es zu Problemen durch den Schneefall kommen. Vor allem südlich der Grenze ist mit Sturmböen zu rechnen.

Eine exakte Warnung gestaltet sich kompleziert da die Modelle selber es schwer haben die Lage genau zu berechnen. Beachten Sie daher die Warnungen der Wetterdienste im Auge. Nehmen Sie sich vor allem in den Schneefallgebieten deutlich mehr Zeit um an Ihr Ziel zu kommen. Jedoch kann auch Glatteisregen zum Problem werden.

Veröffentlicht am 10.12.2017 23:36 von Udo Karow

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