Nebel und frostige Temperaturen am Mittwoch

Heute befindet sich Mitteleuropa im Einflussbereich eines hochreichenden Hochdruckgebietes über Osteuropa. Im Weste findet sich ein Höhentief mit zwei Kernen.

Morgens und bis weit in den Mittwochvormittag hinein überwiegt geringe Bewölkung oder klarer Himmel. Nur im Norden halten sich teilweise dichte Wolken. In den anderen, zunächst klaren Gebieten bildet sich wieder teils dichter Nebel oder Hochnebel.

Dabei gibt es leichten bis mäßigen Frost sowie vereinzelt Glätte. Im Osterzgebirge und in Teilen der Lausitz sind durch “Böhmischen Wind” weiterhin steife Windböen möglich.

Tagsüber sind Frost und in Nebelgebieten Reifglätte die vorherrschenden Gefahrenelemente. An der Nordseeküste sorgt ein frischer, zuweilen starker Südwestwind dafür, dass es dort zu steifen oder stürmischen Böen kommen kann – das betrifft hauptsächlich die nordfriesische Küste.

Am Donnerstag ist es im Westen und Norden stark bewölkt und zeitweise fällt Regen.

Im Osten und Süden scheint nach Auflösung teils zäher Nebelfelder auch häufiger die Sonne, vor allem in höheren Lagen und entlang der Nordseiten der Berge. Dort bleibt es trocken.

Die Höchstwerte liegen bei Dauernebel um 0 Grad, sonst zwischen 3 und 8 Grad. Der Wind weht an den Küsten und auf einigen Bergspitzen in Böen stark bis stürmisch, sonst mäßig aus Südwest bis Süd.

In der Nacht zum Freitag breitet sich der leichte Niederschlag unter Abschwächung südostwärts bis in die mittleren Landesteile aus, dabei ist im Bergland ganz vereinzelt Glatteisregen nicht ausgeschlossen.

Über Angelo D Alterio 4297 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.