Neue Tiefausläufer sorgen für Schnee, Gewitter und schwere Sturmböen

Aktuell zieht eine markante Kaltfront über den Süden von Deutschland,dabei kommt es im Frontendurchzug zu kräftigen Schnee und Graupelschauer, diese können mit Gewitter und schweren Sturmböen einhergehen.

Aktuell erreicht ein Niederschlagsband den Nordosten und Südosten, während von Westen und Südwesten her teils gewittrige Schauer folgen. Im südlichen und südöstlichen Bayern besteht bei leichtem Frost vorübergehend die Gefahr von gefrierendem Regen mit Glatteis.

Von Westen und Südwesten her sind kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Hierbei kann es schwere Sturmböen bis 100 km/h, im Südwesten auch orkanartige Böen geben.

Im Tagesverlauf gibt es weitere schauerartige, in Richtung Alpen z.T. länger andauernde Niederschläge, die von kurzen Gewittern begleitet sein können. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 400 Meter im zentralen bzw. westlichen Mittelgebirgsraum und 800 Meter an den Alpen.

In der Nacht zum Freitag gibt es weitere Schauer, die oberhalb von 200 bis 600 Metern als Schnee fallen. Am Alpenrand und im Bayerischen Wald schneit es längere Zeit, dort kann es mehr als 20 cm Neuschnee geben.

 

Veröffentlicht am 14.12.2017 06:23 von Angelo D Alterio

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel