Orkantief bei Island bringt uns windiges Wetter

Zwischen einem Orkantief bei Island und einem kräftigen Hoch über Südosteuropa strömt von Südwesten her milde Luft nach Deutschland, die sich in den Niederungen zunächst noch nicht überall durchsetzen kann. Schwache Tiefausläufer streifen dabei den Norden und später auch den Westen. Tagsüber fällt im Nordwesten und eventuell auch im äußersten Westen etwas Regen. Dabei frischt der Wind noch weiter auf. An der Nordseeküste gibt es starke Windböen bis 60 km/h (Bft. 7) aus Südwest. In den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirgsregionen sind stürmische Böen bis 70 km/h, vereinzelt auch Sturmböen bis 80 km/h (Bft. 8 bis 9) möglich. Im Süden und Osten setzt sich vielerorts die Sonne durch. Gebietsweise, vor allem am Bodensee und entlang der Donau, hält sich aber auch ganztägig Hochnebel.

In der Nacht zum Donnerstag gibt es an der Nordsee weiterhin starke bis stürmische Böen, im Bergland Sturmböen, vereinzelt auch schwere Sturmböen. Im Süden und Osten bildet sich gebietsweise dichter Nebel oder Hochnebel, vereinzelt kann es dort Glätte durch Reif oder gefrierendes Nebelnässen geben. Im Westen setzt Regen ein, der sich in den Frühstunden bis in die Mitte ausweitet. Dabei kann im Mittelgebirgsraum ganz vereinzelter Regen mit Glatteisbildung nicht ausgeschlossen werden.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. -Met. Thomas Schumann

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.