Randtief „Werner II“ bringt Sturmböen im Nordwesten

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Schnee ist nach jetziger Lage immer noch Fehlanzeige,heißt aber noch lange nicht das der Winter schon gelaufen ist.Das es dann doch nicht all zu langweilig wird,  besuchen uns immer wieder  Tiefdruckgebiete, die vor allem im Norden immer wieder für ordentlich Wind sorgen, so auch in der kommenden Nacht. Über Irland hat sich ein kleines Sturmtief mit dem Namen „Werner II“ gebildet, welches heute Abend über der Nordsee liegt und in der Nacht dann über Schleswig-Holstein hinweg zieht. Am Sonntagmittag liegt „Werner II“ dann über Polen. Dabei wird der Wind an der Südseite des kleines Tiefs kräftig zulegen und somit sind im Norden Deutschlands Sturmböen zu erwarten und teils auch schwere Sturmböen.Betroffen sein werden die Gebiete von NRW bis zur ostfriesischen Nordseeküste, ganz Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Sonntagmorgen auch Teile Sachsens, Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben diesbezüglich schon eine Vorwarnung aktiviert, diese können Sie hier nachlesen.  Es sie vorweg gesagt, dass es max Sturmböen bis 100 kmh geben wird. Die Norddeutschen können mit solchen „Stürmchen“ ganz gut umgehen, dennoch müssen wir natürlich darauf aufmerksam machen.

Anbei eine Modellkarte von Kachelmannwetter, diese zeigt die Spitzenböen um 23.00 Uhr (Modellvorhersage HD)

Sturmtief Werner II fegt über den Nordwesten

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel