Aktuelle Schneefall / Glättewarnungen  für Deutschland

Wo in Deutschland ist mit Schneefall zu rechnen ? Besteht die Gefahr von Starkschneefall und extremer Schneeglätte ?

  • Pulverschnee ist trockener Schnee, der auch unter Druck nicht zusammenklebt. Seine Dichte liegt unter 60 kg/m³.
  • Fällt schon der Schnee unter besonderer Trockenheit, entstehen wenig bis kaum verzahnende Flocken, die tiefgründig haltlose Schneeschichten aufbauen, in den amerikanischen Rocky-Mountains mit ihrer Sonderlage zwischen Pazifik und dem trockenen Kontinent wird er als Champagner-Powder bezeichnet.
  • Feuchtschnee klebt unter Druck zusammen und eignet sich daher besonders für Schneebälle und Schneemänner, es lässt sich jedoch kein Wasser herauspressen. Er wird auch Pappschnee genannt, weil er zusammenpappt.
  • Nassschnee  ist sehr schwer und nass, er klebt ebenfalls zusammen und man kann Wasser herauspressen.
  • Faulschnee ist ein Gemisch aus Wasser und größeren Schneebrocken, die nicht mehr gut zusammenhalten (Schneematsch).
  • An der Temperaturgrenze (Übergang in der Höhe) oder bei Wetterumschwüngen fällt Schneeregen, das heißt, ein Gemisch aus Schnee und Regen.

Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Vorhersage

Wetterlage

aktualisiert: 18.10.2017 / 21:53 Uhr

Große Teile Deutschlands verbleiben weiterhin unter Hochdruckeinfluss. Lediglich der Norden wird von schwach ausgeprägten Tiefausläufern beeinflusst.  

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Vorhersage - heute

Nachts und teils bis weit in den Donnerstagvormittag hinein gebietsweise Nebel. Tagsüber im Norden wolkig, sonst sonnig. Relativ mild.

In der Nacht zum Donnerstag bringt dichte Bewölkung ganz im Norden etwas Regen. In den übrigen Landesteilen ist es teils locker bewölkt, teils klar und es bilden sich erneut Nebel und Hochnebel. Die Luft kühlt auf 12 Grad im Norden und bis 3 Grad im Süden ab.

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Vorhersage - morgen

Am Donnerstag hält sich im Norden starke Bewölkung, Regen fällt jedoch kaum. Am Nachmittag nimmt die Bewölkung auch im äußersten Westen zu, es bleibt aber noch trocken. Im Süden und Osten ist es nach Auflösung von Nebel- oder Hochnebelfeldern bis zum Abend sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 20 Grad, mit Hilfe der Sonne bei 23 Grad, bei anhaltendem Nebel bleibt es deutlich kühler. Der Süd- bis Südostwind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils auch stark böig.
In der Nacht zum Freitag weitet sich starke Bewölkung langsam ostwärts aus und im Nordwesten sowie ganz im Westen kommt Regen auf. Trocken und teils klar bleibt es im Osten und Südosten. Dort bildet sich dann aber wieder gebietsweise dichter Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 8 Grad unter Wolken und sonst zwischen 10 und 3 Grad. Der Süd- bis Südostwind weht schwach bis mäßig, im Bergland zeitweise auch frisch und in Böen stark bis stürmisch.

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Vorhersage - übermorgen

Am Freitag greift der Regen von Norden und Westen allmählich auch auf die mittleren Landesteile über. Im Südosten und Osten bleibt es nach Auflösung von Nebel und Hochnebel noch länger heiter und trocken. Die Temperatur bewegt sich zwischen 15 und 20 Grad. Im Osten und Süden kann es bei längerem Sonnenschein noch einmal bis 23 Grad warm werden. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Westen zum Teil frisch bis stark aus Süd bis Südwest mit einzelnen stürmischen Böen auf höheren Berggipfeln und an der Nordsee. Auf dem Brocken treten schwere Sturmböen auf. 
In der Nacht zum Samstag erreicht die starke Bewölkung auch den Osten und Südosten, wobei gebietsweise noch leichter Regen fällt. In weiten Teilen Deutschlands wird es jedoch weitgehend trocken bleiben. Nur vorübergehend kann es mal stärker auflockern. Es kühlt sich auf 13 bis 6 Grad ab. In höheren Lagen und an der Nordsee weht der Südwestwind weiterhin stark bis stürmisch. 

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Vorhersage - 4.Tag

Am Samstag ziehen von Nordwesten und Westen dichte Wolken mit schauerartigem Regen allmählich ostwärts. Dabei kann auch ein vereinzeltes Gewitter nicht ganz ausgeschlossen werden. Im Osten und anfangs auch in der Mitte gibt es zunächst noch Wolkenlücken, bevor es sich auch dort zuzieht und der Regen in den mittleren Regionen einsetzt. Im Nordwesten und ganz im Westen lockert die Bewölkung ab dem späten Nachmittag bereits wieder auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad in Ostseenähe und 16 bis 20 Grad weiter im Binnenland, im Süden sind bei Sonne bis 23 Grad möglich. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Südwest- bis Südostwind mit starken bis stürmischen Böen im Nordseeumfeld und auf Berggipfeln.
In der Nacht zum Sonntag erreicht der Regen auch den Süden und Osten, wobei der meiste Regen Richtung Alpen fällt. Im Westen und Nordwesten gibt es nur noch einzelne Schauer. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 6 Grad. Im Westen, an der Nordsee und in höheren Mittelgebirgslagen weht starker bis stürmischer Wind aus Südwest bis Süd, mit schweren Sturmböen auf dem Brocken.  

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