Wo gibt es aktuell Schneefall in Deutschland?

Schneefall in ihrem Bundesland? Hier sehen Sie alle aktuellen Wetterwarnungen/Unwetterwarnungen welche mit Schnee und Eis zu tun haben.

gelb Stufe1 Hinweis– Neuschneemengen über 4 cm. Hinweis auf erhöhte Neuschneemengen. Schneeglätte auf Straßen möglich.

Orange Stufe2 markant– Neuschneemengen über 6 cm. Markante Neuschneemengen. Schneeglätte auf Straßen wahrscheinlich. Vereinzelt sind Schneeverwehungen bei markanten Windverhältnissen möglich.

Rot Stufe3 Unwetter– Neuschneemengen über 10 cm. Schneeglätte auf Straßen. Der öffentliche Verkehr kann zum Erliegen kommen. Schwache Dächer können einsturzgefährdet sein. Rechnen Sie mit Verzögerungen oder Ausfällen von Bahn- oder Flugverkehr.

Violett Stufe4 extremes Unwetter– Neuschneemengen über 20 cm. Lebensgefährliche Lagen möglich. Gefährliche Schneeglätte auf Straßen. Der öffentliche Nahverkehr kommt wahrscheinlich zum Erliegen. Auch starke Dächer können einsturzgefährdet sein. Ortschaften können von der Außenwelt abgeschnitten werden, die Versorgung zusammenbrechen. Rechnen Sie mit weitreichende Ausfällen von Bahn- und Flugverkehr.

Live Ticker Schneefall

In diesem Live Ticker finden Sie alle aktuellen Wetterwarnungen (Schneefall und Glatteis) welche in den jeweiligen Landkreisen der Bundesländer aktiv sind.

  •  SCHNEEFALL
  • STARKER SCHNEEFALL
  • EXTREM STARKER SCHNEEFALL
  • SCHNEEVERWEHUNG
  • STARKE SCHNEEVERWEHUNG
  • SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNG
  • STARKER SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNG
  • EXTREM STARKER SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNG
  • GLATTEIS
  • LEITERSEILSCHWINGUNGEN

Oft gestellte Fragen der User zum Thema Schnee

  • Wo gibt es heute Schnee?   Gibt es dieses Jahr Schnee?          Wo liegt aktuell Schnee in Deutschland?
  • Wo kann man Ski fahren?  Wo hat es heute geschneit?           Gibt es Schnee im Flachland?
  • Bleibt der Schnee liegen?    Gibt es Nächte Woche Schnee?    Wo schneit es heute?
Keine Warnungen
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Legende:
  • WETTERHINWEIS
  • MARKANTES WETTER
  • UNWETTER
  • EXTREMES UNWETTER

Die Zahlen zeigen die Anzahl der betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte für die jeweilige Wettersituation in dem Bundesland.

Datenquelle:Deutscher Wetterdienst

Warnstufe Schneefall Cosmo D2 Modell

Schneehöhen Cosmo D2 Modell

Warnstufe Schneefall Icon Modell

Warnstufe Schneefall Icon Modell

Westwetterlage im Winter gut oder schlecht?
Beginnen wir mit der typischen Westwetterlage, von der sicher schon viele gehört haben. Die klassische Druckverteilung ist hoher Luftdruck über Südeuropa und tiefer Luftdruck vom Atlantik über Nordeuropa bis nach Russland. Wir in Mitteleuropa liegen dann in einer westlichen und meist sehr flotten Strömung, mit der milde Luft vom Atlantik zu uns weht. Bei dieser Wetterlage besteht die Gefahr, dass uns von Westen mit viel Regen Sturm- oder Orkantiefs überqueren. Wie immer gibt es auch hier eine gewisse Variabilität in der Wetterlage: Liegt der tiefe Druck etwas südlicher, also näher bei uns, ist die Luft insgesamt kälter und vor allem in höheren Lagen kann auch Schnee dabei sein. Für die alpinen Hochlagen steht oft sogar viel Neuschnee an. Liegt dagegen der hohe Druck eher nördlicher, kann es unter Umständen so mild sein, dass auch bis in hohe Lagen der Gebirge Regen fällt. Klassisch ist eigentlich ein Wechsel aus kühlen Phasen mit nasskaltem Wetter bis ins Tiefland und milden Phasen mit Regen bis auf die Mittelgebirgsgipfel.
Kein Winterwetter bei Südwestlage
Bei der Südwestwetterlage gelangt sehr milde Luft zu uns, die selbst in den Wintermonaten für ungewöhnlich milde Nächte und Tage sorgen kann. Dabei liegt hoher Luftdruck über Südost- und/oder Osteuropa und ein kräftiges Tiefdruckgebiet auf dem Atlantik und bei den Britischen Inseln. Von Südwesten weht dann milde, subtropische Luft zu uns. Besonders mild wird es, wenn wir recht nah am Tief liegen und zusätzlich viel Wind dazukommt. Grund ist eine bessere Durchmischung der milden Luftmasse. Kommt es bei der Südwestwetterlage zu Niederschlägen, fallen diese meist bis in die Hochlagen als Regen.
Nordlage bringt meist Polarekaltluft
Bei dieser Wetterlage ist die Druckverteilung im Grunde genau das Gegenteil zur Südwest- oder Südlage. Ein kräftiges Tief beeinflusst Mittel- und Osteuropa, ein kräftiges Hoch liegt über dem Atlantik und Westeuropa. Hier ist es sehr entscheidend für unser Wetter, ob wir näher am Hoch oder näher am Tief liegen. Meist ist diese Wetterlage sehr schneereich für die Mittelgebirge und die Nordalpen, im Tiefland dominiert oft nasskaltes Wetter, aber durchaus zeitweise mit Schnee und Glätte. Bei mehr nordwestlichem Wind, gelangt vergleichsweise milde Nordseeluft besonders in den Nordwesten Deutschlands, bei mehr nordöstlichem Wind kann die Luft tendenziell trockener und kälter sein.
Nordostlage bringt den harten Winter
Dabei handelt es sich im Winter um die kälteste aller Wetterlagen in Mitteleuropa. Hier strömt zwischen einem oft kräftigen Hochdruckgebiet über Skandinavien und Russland und tiefem Druck über Südeuropa trockene Kontinentalluft zu uns,. Im „günstigsten“ Fall sogar auf direktem Weg aus Sibirien. Meist fällt aufgrund der trockenen Luft nur wenig Schnee und die Nächte sind sternenklar und eisig, die Tage sonnig und sehr kalt. Gerne mogeln sich am Südrand des Hochs aber kleine Tiefs dazwischen, die uns von Ost nach West auch etwas Schnee bringen können. Des Weiteren kann der Tiefdruck über Südeuropa für Schnee bis nach Süd- und Südostdeutschland sorgen.