Aktuelle Schneefall / Glättewarnungen  für Deutschland

Wo in Deutschland ist mit Schneefall zu rechnen ? Besteht die Gefahr von Starkschneefall und extremer Schneeglätte ?

  • Pulverschnee ist trockener Schnee, der auch unter Druck nicht zusammenklebt. Seine Dichte liegt unter 60 kg/m³.
  • Fällt schon der Schnee unter besonderer Trockenheit, entstehen wenig bis kaum verzahnende Flocken, die tiefgründig haltlose Schneeschichten aufbauen, in den amerikanischen Rocky-Mountains mit ihrer Sonderlage zwischen Pazifik und dem trockenen Kontinent wird er als Champagner-Powder bezeichnet.
  • Feuchtschnee klebt unter Druck zusammen und eignet sich daher besonders für Schneebälle und Schneemänner, es lässt sich jedoch kein Wasser herauspressen. Er wird auch Pappschnee genannt, weil er zusammenpappt.
  • Nassschnee  ist sehr schwer und nass, er klebt ebenfalls zusammen und man kann Wasser herauspressen.
  • Faulschnee ist ein Gemisch aus Wasser und größeren Schneebrocken, die nicht mehr gut zusammenhalten (Schneematsch).
  • An der Temperaturgrenze (Übergang in der Höhe) oder bei Wetterumschwüngen fällt Schneeregen, das heißt, ein Gemisch aus Schnee und Regen.

Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Vorhersage

Wetterlage

aktualisiert: 11.12.2017 / 23:30 Uhr

Ein kräftiges Tiefdruckgebiet zieht bis Dienstagmittag über Norddeutschland hinweg nordostwärts zur mittleren Ostsee. Auf seiner Rückweite gelangt maritime Polarluft ins Vorhersagegebiet. 

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Vorhersage - heute

Im Nordwesten zeitweise Schneefall mit Glätte. Im Bergland Sturmböen, in der Mitte auch in den Niederungen vorübergehend stürmische Böen.

Heute Nacht und in der Früh schneit es im Nordwesten weiter, im Westen und in der Mitte gibt es einzelne Schauer, die oberhalb von etwa 300 bis 400 m wieder zunehmend als Schnee fallen. Im Südosten fällt Regen, der an den Alpen und im Bayerwald bis auf etwa 500 m wieder zunehmend in Schnee übergeht. Die Frühwerte liegen zwischen +4 und -1 Grad, vor allem im Bergland und im Nordwesten ist es oft glatt. Auf den Berggipfeln gibt es noch Sturmböen, mit Kaltfrontpassage kann es auch im Westen und in der Mitte vorübergehend stürmische Böen aus West geben. Am Dienstag scheint am ehesten im Südwesten und in der Lausitz ab und zu die Sonne, später auch im Nordseeumfeld. Sonst bleibt es meist stark bewölkt. An den Alpen schneit es zeitweise. Im Norden fällt schauerartiger Niederschlag, meist als Schneeregen oder Graupel, vereinzelt ist auch ein kurzes Gewitter dabei. Auch in den mittleren Landesteilen gibt es einzelne Schauer, ab etwa 400 m überwiegend als Schnee. Abends klingen die Niederschläge allgemein ab. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad, im Bergland um 0 Grad. Der westliche Wind weht mäßig, in der Mitte und im Osten gibt es starke bis stürmische Böen, auf den Bergen Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es vielerorts trocken und auch an den Alpen hört es allmählich auf zu schneien. Vor allem im Süden klart der Himmel auch mal auf, während im Nordwesten später wieder dichtere Wolken aufziehen. Die Tiefstwerte liegen zwischen +1 Grad im Nordwesten und unter -5 Grad bei Aufklaren örtlich im Süden. Streckenweise besteht Glättegefahr durch überfrierende Nässe. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, auf den Inseln und im höheren Bergland mit stürmischen Böen. 

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Vorhersage - morgen

Am Mittwoch scheint im Süden sowie im Osten zeitweise die Sonne, sonst überwiegen die Wolken. Während der Vormittag weitgehend trocken verläuft, greift ab Mittag Regen auf die Gebiete vom Saarland bis nach Schleswig-Holstein über, der sich langsam zur Mitte ausbreitet. In den höchsten Lagen der Mittelgebirge ist anfangs noch Schnee dabei. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad. Der Süd- bis Südwestwind weht mäßig, im Bergland und im Küstenumfeld stürmisch. 
In der Nacht zum Donnerstag breitet sich der Niederschlag auch auf die übrigen Landesteile. In den östlichen Mittelgebirgen fällt oberhalb etwa 700 m Schnee. Der schwache bis mäßige Südwestwind weht im Bergland und im Küstenumfeld stürmisch mit Orkanböen in exponierten Gipfellagen. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 Grad am Niederrhein und -5 Grad am Alpenrand. 

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Vorhersage - übermorgen

Am Donnerstag ist es stark bewölkt und gebietsweise fällt schauerartiger Regen oder Schneeregen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 m in den zentralen Mittelgebirgen und bei knapp 1500 m an den Alpen. Der Nachmittag verläuft im Norden abseits der Küsten meist trocken. Die Temperatur erreicht am Vormittag zwischen 3 Grad im Bayerwald und 10 Grad im Breisgau, sinkt aber zum Nachmittag hin etwas ab. Es weht mäßiger bis frischer Südwestwind mit Sturmböen auf den Bergen und an der Küste. In exponierten Gipfellagen gibt es teils Orkanböen. In höheren Mittelgebirgslagen kommt es zu Schneeverwehungen.
In der Nacht zum Freitag ist es weiterhin meist stark bewölkt und es kommt zu Regen- und Schneefällen, wobei die Schneefallgrenze von Norden rasch auf 400 m sinkt. Die Temperatur liegt in den Frühstunden bei +3 bis -2 Grad. 

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Vorhersage - 4.Tag

Am Freitag ist es vorwiegend stark bewölkt, an den Alpen und im östlichen Bergland schneit es anfangs noch. Ansonsten kommt es nur zu einzelnen Schauern, vor allem an den Küsten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 m im östlichen Bergland und 700 m an den Alpen. Die Temperatur erreicht zwischen 2 und 8 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis West, auf höheren Bergen und an der See mitunter noch stürmisch. 
In der Nacht zum Samstag kommt es nur noch zu einzelnen Schneeschauern, dazwischen können die Wolken auch mal auflockern. An den Alpen setzt länger anhaltender Schneefall ein. Die Tiefstwerte liegen meist zwischen +1 und -4 Grad, an der See bleibt es milder. Verbreitet muss mit Glätte gerechnet werden.

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