Unwetter Spezial

Mögliche Sturmlage am Freitag den 24.02.2017

17. Februar 2017 Angelo D Alterio 0

Hoch Erika hat uns in den letzten Tagen sehr mildes und ruhiges Wetter in Deutschland und Mitteleuropa gebracht. Nun hat es den Anschein, als ob wieder ein wenig Bewegung in die Wetterküche kommt. So zeigt das US Wettermodell für den nächsten Freitag (24.02.2017 ) eine mögliche Sturmlage, wo es nach jetzigem Stand, im Norden auch für Orkanböen reicht.  Ähnliche Anzeichen zeigt auch schon das Deutsche Wettermodell, wobei es dort erst einmal bei stürmischen Böen bleibt. Die Sturmlage ist zum jetzigem Zeitpunkt noch sehr unsicher, wir müssen die weiteren Modellläufe der nächsten Tage abwarten. Wir informieren unsere Leser, selbstverständlich Zeitnahe über mögliche Veränderungen. So sieht das US Wettermodell derzeit die mögliche Sturmlage, die vor allem über dem Norden von Deutschland mit Orkanböen bis 130 kmh stattfinden könnte. Wir bleiben dran !

Unwetter Spezial

Der 29.05.2016, er begann als ganz normaler Sommertag in Braunsbach

14. Februar 2017 Angelo D Alterio 0

Wir möchten heute noch einmal auf eines der schwersten Unwetter in der Region Hohenlohe eingehen. Genau gesagt auf die kleine Gemeinde Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall. An diesem besagten 29. Mai 2016 hätte am Morgen noch niemand gedacht, dass nur ein paar Stunden später eine riesige  Schlammflut das ganze Dorf verwüsten wird. Zwei Bäche haben sich in Braunsbach in einen reißenden Strom verwandelt. Bilder und Filme im Web zeigen, wie Wassermassen in dem 900-Einwohner-Ort Braunsbach alles in ihrem Weg mit sich reißen. Bäume werden durch die Straßen gespült, Autos an Hauswände geschoben, Fensterscheiben eingedrückt. Die Zerstörung ist unbeschreiblich. Die Kraft des Wassers ist niemals zu unterschätzen. Das erste Video zeigt, wie die Wassermassen durch den Ort gedrückt werden. Selbst Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht wurden mitgerissen.   3 Monate nach der Unwetter Katastrophe von Braunsbach, war die ARD in der Gemeinde unterwegs um zu schauen, was aus den betroffen Familien geworden ist und welche Hilfe seitens der Regierung eingetroffen ist. Braunsbach drei Monate nach der Katastrophe

Unwetter Spezial

Achtung ! In der Nacht zum Donnerstag, erneut Glatteis möglich

1. Februar 2017 Angelo D Alterio 0

Das Wetter bleibt teilweise spannend. Während im Westen und Südwesten milde Luft das Wetter bestimmt, sieht es im Osten von Deutschland anders aus. Dort ist die kalte Luft immer noch wetterbestimmend. Am Donnerstagmorgen trifft ein weiteres Regengebiet auf den östlichen Teil von Deutschland, da die unteren Luftschichten und vor allem die Böden immer noch frostig sind, kann es erneut zu gefährlichem Glatteis kommen. Fabian Ruhnau von kachelmannwetter.com schreibt dazu folgendes. Das amerikanische Wettermodell sieht es ähnlich, das Super HD Modell sieht dagegen weniger Frost und damit auch nicht überall an der Vorderseite gefrierenden Regen mit Glatteis. Zumindest scheinen am größten gefährdet die Gebiete vom östlichen Hessen bis nach Thüringen sowie im nördlichen Franken bis zur Oberpfalz. Ob es auch weiter nördlich in einem Streifen von Nordhessen über Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein und später bis nach Sachsen-Anhalt reicht, ist noch fraglich. Deshalb, in den Morgenstunden ist wieder erhöhte Vorsicht geboten ! Wer das Auto nicht braucht, sollte es einfach stehen lassen. Vor allem Gehwege können wieder zu einer gefährlichen Eisbahn werden.  Das Super HD Modell zeigt die mögliche Glatteissituation  am 02-02-17 gegen 6:00 Uhr.  Der Berufsverkehr setzt ein.    

Unwetter Spezial

Der Unwetter-Sommer 2016 : Gewitter, Sturzfluten und Hagelstürme

26. Januar 2017 Angelo D Alterio 0

Viele von euch werden sich bestimmt noch an den Unwetter-Sommer 2016 erinnern. Downburst in Minden oder Sturzfluten in Baden Württemberg. Viele Bewohner der betroffen Region haben alles verloren. Wir haben auf Youtube ein Video gefunden, dass die ganzen Ereignisse des Sommers 2016 noch einmal wieder spiegelt.

Unwetter Spezial

+++ Rückblick auf Tief „Axel“ – Hochwasser und Schneechaos in Deutschland +++

6. Januar 2017 Carmen Rommel 0

In den vergangenen Tagen ist in der Wetterküche über Deutschland einiges geschehen.  Leider mussten die Küsten in Nord- und Ostdeutschland besonders leiden. Dort gab es Hochwasser – an manchen Orten so stark, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf der Insel Rügen wurden teilweise bis zu 15 Meter Land ins Meer gerissen. Strandhäuser wurden beschädigt und teilweise weg gespült. Wir haben in unserer Wettermelder Gruppe bei Facebook (https://www.facebook.com/groups/uwawettermelder) zahlreiche Bilder erhalten und mit allen Betroffenen gehofft, dass es nicht mit all zu großen Schäden endet. Hier ein paar Rückblicke: (Vielen Dank an Moritz Rocksien – Aufgenommen in 18055 Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)   (Vielen Dank an Sarah Liebsch – Aufgenommen in 23966 Wismar, Mecklenburg-Vorpommern) __________________________________________________________________________   Natürlich hat auch der Schnee eine große Rolle gespielt. In tieferen Lagen musste man bis heute leider auf Schnee verzichten. Je höher man kommt, umso mehr Chancen hat man aber auf den schönen weißen, klitzernden Schnee. Auch hier haben wir zahlreiche Bilder in unserer Gruppe erhalten und möchten diese niemandem vorenthalten. (Vielen Dank an Anni Schauz – Aufgenommen in 87509 Immenstadt im Allgäu, Bayern)   (Vielen Dank an Thomas Müller – Aufgenommen in 83471 Schönau am Königssee, Bayern)   (Vielen Dank an Carmen Rommel (Schwarz/Weiß Aufnahme) – Aufgenommen in 71543 Stocksberg, Baden-Württemberg)   _________________________________________________________________________ Eisige Kälte erreicht Deutschland am Donnerstag Abend und bleibt uns bis zum Wochenende erhalten. Es werden Temperaturen von bis zu -23°C gemeldet. Eigentlich wirklich wortwörtlich „saukalt“. [weiterlesen]

Unwetter Spezial

In der Nacht zum Montag, einsetzender Schneefall

1. Januar 2017 Angelo D Alterio 0

Nachdem uns das Hochdruckgebiet Yörn eher ruhiges Wetter beschert hat, ändert sich mit Beginn der Nacht zum Montag die Wetterlage in Deutschland Das Nordeuropatief Corinna sorgt für wechselhaftes Wetter, das örtlich bis in tiefe Lagen Schnee bringt. In der Nacht zum Montag (02-02-17) zieht von Nordwesten her Regen auf, der je weiter er nach Süden voran kommt, mehr und mehr in Schnee übergeht. Vor allem ab einer Höhe von 200 bis 300 Meter muss dann mit vorübergehenden  winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. (Glätte und Schneematsch)  Die Kaltfront zieht am Montag von Nordwest nach Südost, dabei ist dann vor allem in der Mitte und im Süden von Deutschland mit Schneefall zu rechnen. Nach dem jetzigen Stand der Modelle, wird es den großen Wintereinbruch mit viel Schnee im Flachland bis dato noch nicht geben, allerdings befinden wir uns erst Anfang Januar. Die Schneefans sollten deshalb die Hoffnung nicht aufgeben. Das HD Modell zeigt die ungefähre Lage der Schneefront am Montag gegen 6.00 Uhr in der Frühe.  

Unwetter Spezial

Wetterumstellung im neuen Jahr, dann auch Schneefall möglich

29. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Nachdem der Dezember sich wenig winterlich gezeigt hat, gibt es für alle Schneefreunde im neuen Jahr ein wenig Hoffnung auf Besserung. Derzeit bestimmt das Hochdruckgebiet Yörn weiterhin unser Wetter,ab dem neuen Jahr stellt sich die Wetterlage aber um. Das Hoch Yörn verlagert sich in den Südosten und macht Platz für einen Tiefausläufer der an Neujahr den Nordwesten erreicht. Im Norden wird  der Niederschlag sehr wahrscheinlich nur als Regen fallen,aber um so weiter es gen Süden geht, wird der Niederschlag vor allem in den Mittelgebirgen in Schnee übergehen. Die unten stehende Karte zeigt die Situation am Nachmittag des 2. Januar, also am Montag. Die Front ist über dem Süden angekommen und erreicht abends wohl auch die Alpen. Dabei soll der Niederschlag im Süden weitgehend als Schnee fallen. Wie es in der Wochenmitte dann weitergeht ist bis jetzt noch unklar. Im weiteren Verlauf rückt im Westen und Südwesten langsam ein Hoch nach, während vor allem der Nordosten und Osten weiterhin von Tiefs beeinflusst wird. Die Luft kommt aber wahrscheinlich vom Nordatlantik und der Nordsee, sodass es im Tiefland meistens schwer wird mit Schneefall, der auch liegen bleibt. Die Mittelgebirge (bevorzugt östliche) haben aber dann gute Chancen auf wiederholte Schneefälle und damit auch eine Schneedecke, die sich bei Dauerfrost länger hält. Zusammengefasst wird es vor allem im gesamten Norddeutschen Tiefland und auch entlang des Rheins und der Flussniederungen im Westen vorerst nichts mit [weiterlesen]

Unwetter Spezial

Orkantief Barbara sorgt für Sturm im Norden am Montag

25. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Weiße Weihnachten, ist in weite Ferne gerückt. dafür muss sich der Norden von Deutschland am 2.Weihnachtsfeiertag auf einen Sturm einstellen. Vor allem an der Nord und Ostsee kann es recht kräftig wehen. Das Sturmfeld erfasst erst den Norden und später auch den Nordosten von Deutschland. Schlimmer sieht es laut aktueller Modellrechnung für die Küsten von Dänemark aus, dort werden Spitzenböen bis 140 kmh gerechnet. Aber auch Vorsicht an Nord und Ostsee auch dort sind Böen bis 110 Km/h möglich. Richtung Binnenland wird der Wind deutlich schwächer ausfallen, sodass eine Sturmwarnung bis jetzt nicht von Nöten ist. Aber Windböen der Stärke 8 bis 9, vereinzelt 10 können auch hier auftreten. Also vor allem Achtung: in Schleswig-Holstein,  im nördlichen Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt , Brandenburg und Berlin,  eventuell noch Ostsachsen. Auch können durch Einfluss von labiler Luftschichten einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen werden. Das Super HD Modell zeigt die Sturmlage am 2.Weihnachtsfeiertag 20.00 Uhr 26-12-16

Unwetter Spezial

Am 1. Weichnachtsfeiertag im Norden Sturmgefahr

20. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Der Traum von weißer Weihnacht ist leider auch in diesem Jahr in weite Ferne gerückt. Man kann jetzt schon sagen, dass es wohl grün bleibt im Deutschland. Allerdings sieht das US Wettermodell einen kräftigen Sturm über dem Norden von Europa. Die Ausläufer könnten am 1. Weihnachtsfeiertag den Norden von Deutschland erfassen . Da die Modelle sich diesbezüglich noch nicht einig sind, bleibt es abzuwarten in wie weit sich diese Sturmgefahr an Weihnachten entwickelt. Wir halten euch natürlich auf dem laufenden.   Das US Wettermodell zeigt einen möglichen Sturm über Nordeuropa, dessen Ausläufer auch den Norden von Deutschland treffen können

Unwetter Spezial

Am Sonntagmorgen im Süden Glatteisgefahr

9. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Das Hoch Uwe bestimmt weiterhin unser Wetter, dabei fliest  mäßig kalte Luft in die Mitte und den Süden von Deutschland.  Hoch Uwe hat sich mittlerweile mit dem Kern nach Südeuropa verlagert. Im Norden von Deutschland hingegen strömt wolkenreiche aber recht milde Luft vom Atlantik ein, in der schwache Tiefausläufer für leicht unbeständiges Wetter sorgen. Eben diese Tiefausläufer treffen am Sonntagmorgen  auch auf den Süden von Deutschland, da der Boden aber noch gefroren ist, kann der Niederschlag kurzzeitig Eisglätte auf Straßen und Gehwegen auslösen. Dies ist bis jetzt nur eine Prognose, wir werden die Vorabinfo am Samstagabend konkretisieren.  Das HD Wettermodell zeigt gegen Vormittag örtlich Eisglätte, diese wird durch Regen auf gefrorene Boden ausgelöst.  Auch dort wo bis dato nur Regen (grün) angezeigt wird, es durchaus auch Blitzeis möglich.

Unwetter Spezial

Industrieschnee – vom Menschen verursachte Beeinflussung des Wetters

8. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Die letzten Tage war immer wieder die Rede von „Industrieschnee“ In der Tat gab es an einigen Stellen leichten Schneefall, obwohl auf dem Wetterradar nichts zu sehen war. Was hat es denn nun auf sich mit dem Industrieschnee ? Eine wichtige Bedingung für die Entstehung von Industrieschnee ist das Vorliegen von besonderen Wetterbedingungen, wie Nebel oder hochnebelartige Bewölkung, eine ausgeprägte Temperatur-Umkehrschicht  in Bodennähe, geringe Luftbewegung und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Diese Wetterlagen sind lokal bedingt und können in der Mitteleuropäischen Klimazone  von November bis Februar auftreten. Der Schnee ist feinkörniger als normaler Schnee, da er aus deutlich geringeren Höhen als dieser stammt (100 bis 200 m) und die Eiskristalle daher nicht genügend Zeit haben, sich voll auszubilden, Und was auch wichtig zu erwähnen wäre, Industrieschnee tritt immer lokal eng begrenzt auf. Ist dieser Industrieschnee denn giftig ? Jaein Dazu noch ein kleiner Artikel aus der Augsburger Allgemeinen Zeitung Wetterexperte Hager gibt Entwarnung: „Letztlich handelt es sich ja nur um ganz feine Asche.“ Wenn nun also ein Kind auf die Idee kommen sollte, den vermeintlichen Schnee zu essen, ist das seiner Einschätzung nach unbedenklich. „Für Asthmatiker und Allergiker kann Feinstaub in der Luft problematisch sein“, sagt Hager. Daher könne es für betroffene Personen sogar besser sein, wenn der Feinstaub aus der Luft gefiltert werde. „Industrieschnee kann aber für Autofahrer und Fußgänger zur Gefahr werden“, warnt Hager, „denn wenn er auf unterkühlten Boden [weiterlesen]