Sturm, Starkregen und Gewitter turbulentes Wochenende steht bevor.

Gleich 2 Sturmtiefs werden uns am Wochenende beschäftigen, dabei kommt es häufig zu kräftigem Regen, Sturmböen und am Sonntag mit Durchzug einer Kaltfront eventuell Gewitter.

Am heutigen Samstag sorgt das Sturmtief Thomas vor allem im Westen und Nordwesten für stürmische Böen. Im Bereich der Nordseeküste sind schwere Sturmböen möglich. Ebenfalls frischt der Wind in den Hochlagen stürmisch bis Sturmstärke  auf. Am Sonntag folgt das Randtief UWE  welches als Schnellläufer über den Süden und Südwesten von Deutschland zieht. Dabei sind nach jetzigem Stand der Modelle vor allen in den Höhenlagen von Schwarzwald,Alb und an den Alpen orkanartige Böen möglich. Ebenfalls besteht eine Gefahr mit Durchzug einer Kaltfront, welche neben kräftigen Regen und Gewittern an dessen Front schwere Sturmböen auslösen kann.  An der Rückseite des Sturmtiefs UWE wird zur nächsten Woche polare Luft herangeführt, sodass in den Höhenlagen der Winter zurückehrt.

Sturmtief Thomas am Samstag

Das Sturmtief Thomas sorgt vor allem in der Westhälfte von Deutschland für stürmische Böen, an der Nordsee teils schwere Sturmböen. Im Bergland orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Dazu immer wieder örtlich kräftiger Regen, an der Nordseeküste kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Heute außer ganz im Südosten weiter zunehmender Südwestwind. Vielfach, im Nordwesten, Westen und Teilen der Mitte, in freien Lagen Sturmböen. An der See und auf den Bergen verbreitet Sturmböen, in exponierten Berglagen schwere Sturmböen, Brocken voller Orkan.

Am Sonntag sorgt Randtief UWE für Sturm im Süden und Südwesten

In der Nacht zum Sonntag lässt der Wind kurzzeitig nach, bevor am Sonntagmorgen das Randtief UWE auf den Südwesten von Deutschland trifft. Dabei frischt der Wind erneut deutlich auf, sodass im Flachland mit stürmischen Böen, teils auch mit Sturmböen gerechnet werden muss. Im Bergland weiterhin schwere Sturmböen, teils orkanartige Böen. Am Mittag/Nachmittag mit Durchzug einer markanten Kaltfront vor allem in Baden Württemberg und in Bayern, an dessen Front Gewitter, Starkregen und schwere Sturmböen möglich. In der Nacht zum Montag Übergang zu Schauerwetter. Dabei von Nordwesten absinkende Schneefallgrenze auf rund 400 Meter. Abkühlung auf 5 bis 0 Grad, im Bergland leichter Frost. Allmählich nachlassender, aber zunächst noch stark böiger Wind aus West bis Nordwest, im Osten und im Bergland weiterhin mit Böen bis Sturmstärke.

Anmerkung: Für die Darstellung eines möglichen heftigen Durchzug der Kaltfront, haben wir das AROME Modell gewählt um darzustellen was möglich wäre und welche Gefahren dahinter stecken könnten. Andere Modelle sehen dieses Szenario deutlich abgeschwächter.

FAZIT: Ein stürmisches und nasses Wochenende steht den meisten Bundesbürgern bevor. Vor allem das Randtief Thomas welches am Sonntag im Süden für Sturm und Regen sorgt sollte man vor allem auf den Durchzug der Kaltfront weiterhin beobachten.

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Über Angelo D Alterio 3926 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel