Sturmtief am Sonntag bringt Schneefall und Starkregen

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Am heutigen Sonntag werden wir von einem kleinem Sturmtief erfasst, welches vom Ärmelkanal bis an die Ostsee zieht. Im Tagesverlauf kommt es von Westen zu Starkschneefall, kurzen Wintergewitter,Starkregen und lokalen schweren Sturmböen

Heute kommt es von Westen her zu starken Schneefällen die im Verlauf in Regen übergehen, dabei steigt die Schneefallgrenze im Westen und Süden deutlich an.

Warnlage im Verlauf: Im Tagesverlauf greifen von Westen und Südwesten her teils kräftige Schneefälle auf Deutschland über. Während der Niederschlag am Oberrhein rasch in Regen übergeht, sodass sich keine nennenswerte Schneedecke bilden kann, werden weiter nach Norden und Osten innerhalb von 3 bis 6 Stunden insgesamt 3 bis 8 cm an Neuschnee erwartet.

Im der zweiten Tageshälfte breiten sich die Schneefälle weiter nach Osten und Nordosten aus. In den betroffenen Regionen werden 1 bis 5 cm Neuschnee innerhalb von 6 Stunden erwartet. Im Westen und Süden gehen die Niederschläge zunehmend in Regen über.

Sturmböen in der Mitte und im Westen, in den Höhenlagen auch schwere Sturmböen

Heute legt der Südostwind rasch zu und dreht in der zweiten Tageshälfte von Westen her auf Süd bis Südwest. Vor allem über den mittleren Landesteilen und im Südwesten, sowie später auch an der See treten starke bis stürmische Böen auf. Im Bergland muss mit Sturmböen und vereinzelt schwere Sturmböen gerechnet werden. Auf exponierten Berggipfeln gibt es Orkanböen.

Sonderhinweis für Nordrhein Westfalen: Am Abend besteht vor allem in NRW die Gefahr von Sturmböen, vereinzelt auch schweren Sturmböen

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel