Sturmtief bestimmt das Wetter in Deutschland

Ein Sturmtief beeinflusst mit seinem Frontensystem und Windfeld unser Wetter. Dabei kommt es vor allem in höheren Lagen zu Sturmböen. An der Nordsee sind ebenfalls Sturmböen wahrscheinlich. Zusätzlich ziehen Schauer durch. Im Nordwesten sind einzelne kurze Gewitter möglich. In Schauer- und Gewitternähe können Sturmböen auftreten. Über dem südlichen Großbritannien befindet sich ein Randtief das am Abend die Nordsee erreicht. Dabei nimmt der Druckgradient nochmals zu. So können in der Nacht zu Montag erneut auch in den Niederungen Sturmböen auftreten. In Lagen oberhalb 600 Meter schließe ich schwere Sturmböen nicht aus. Am Montag könnte sich eine Gewittersituation einstellen da eine instabile Luftmasse einfließt. Dabei wird ein Cape von 100 bis 200 j/kg örtlich auch darüber simuliert bei einem KO-Index von 0 bis -2 K. Durch mögliche Scherung können sich dabei auch organisierte Strukturen ausbilden. Vor allem südlich einer Linie NRW-Sachsen ist der Tornadovorhersageparameter leicht erhöht und auch der Superzellenindex zeigte leichte erhöhte Werte von 0.5. Im WRF-Lauf 4 km Auflösung von 00 UTC zeigt sogar die Möglichkeit eines Bowechos. Ob dies so auch eintrifft bleibt abzuwarten da man bei solchen Wetterlagen Details erst kurz vorher erkennen kann. Bei Schauern und Gewittern sind daher Sturmböen am Montag möglich.
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Über Angelo D Alterio 2838 Artikel

Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel

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