Sturmtief Fabienne hinterlässt eine Schneise der Verwüstung

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Am gestrigen Sonntag zog das Sturmtief Fabienne über die Mitte und den Süden von Deutschland. Dessen Kaltfront sorgte für große Schäden an den Orten wo sie durchzog. Vor allem in Rheinland Pfalz, in Südhessen, Sachsen und in Bayern wurden die größten Verwüstungen gemeldet.

Gegen Mittag des Sonntages entwickelte sich über Rheinland Pfalz  eine Gewitterlinie welche im Verlauf über die komplette Mitte und den Süden von Deutschland hinwegzog. Von Trier bis ins Erzgebirge reichte diese Gewitterlinie die sich im Vorfeld der Kaltfront ausgebildet hat. Die Modelle hatten diese Gewitterlinie schon am Samstag auf dem Schirm. Was nicht klar war wo genau das Tief nun Durchzieht. Anfänglich wurde es weiter südlich, dann doch wieder etwas weiter nördlich berechnet.

Viele Schäden durch das Unwetter

Neben den enormen Windgeschwindigkeiten an der Kaltfront, kam unwetterartiger Regen dazu, welcher dazu führte das Straßen und Keller mit Wasser vollliefen.  Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt. Bei der Bahn kam es zu etlichen Zugausfällen.

Eine Schneise der Verwüstung

Unsere UWA Wettermelder haben auch gestern viele Augenblicke des Sturmtiefs Fabienne in Bild und Video festgehalten. Einige dieser Bilder möchten wir zum Abschluss hier noch zeigen. Um so wichtiger ist es, dass grundsätzlich alle Unwetterwarnungen  ernst genommen werden. In der Regel bestehen 24 Stunden Vorlaufzeit um sich für ein Unwetter oder Sturm vorzubereiten.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel