Sturmtief sorgt am Sonntag für Dauerregen, Gewitter und schweren Sturm

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Der Sonntag wird recht ungemütlich was das Wetter betrifft.  Ein neues Sturmtief erreicht am Sonntagmorgen von Westen her Deutschland. Vor allem in der Mitte und im Süden drohen am Nachmittag und Abend schwere Sturmböen, auf den Bergen auch orkanartige Böen. Dazu in einem Streifen von NRW bis nach Sachsen markanter Dauerregen mit 50 bis 60 Liter in 24 Stunden. Auch Gewitter sind ein Thema !

Der heutige Samstag wird bis auf den Norden relativ ruhig vom Wetter. Nur im Norden ziehen im Tagesverlauf ein paar Schauer oder Gewitter durch. Der Wind bleibt weiterhin stark Böig. Zum Sonntag nähert sich ein neues Sturmtief von Westen. Auch kurz vor dem Ereignis rechnen die Modelle immer noch recht unterschiedlich. Vor allem was die Zugbahn und die Intensität angeht gib es noch Unsicherheiten. Der Trend tendiert aber mehr zur südlichen Variante. An der Südseite von Sturmtief Fabienne werden die heftigsten Sturmböen erwartet. Eine erneute Kaltfront sorgt im Vorfeld für Gewitter welche orkanartige Böen herabmischen können.

Wo gibt es nun am Sonntag Sturm ?

Wie schon oben eingangs erwähnt, gibt es nach wie vor Unsicherheiten was die die Zugbahn und die Intensität des Tiefs angeht. Dennoch gibt es einen Trend, welchen wir anhand des Modells CosmoD2 kurz erklären möchten. Es ist aber zu beachten, dass dies nur eine von mehren Variationen ist. Das ECMWF sieht den Sturm noch etwas südlicher.

Schaut man sich zuerst die aktuelle Modellrechnung Signifikante Wetter an, wird ein geschultes Auge schon deutlich erkennen was am Sonntag alles möglich ist. An der Südseite des Tiefs erwarten wir die heftigsten Sturmböen, an der Nordseite kommt es zu kräftigen Regen mit 50 bis 60 Liter in 24 Stunden. Auch Gewitter sind durchaus möglich. In Gewitternähe besteht die Gefahr von orkanartigen Böen.

Windböen , Sturm, Orkan

Kommen wir jetzt zu dem Modell „Windböen in 10 m Höhe“  gleiches Modell selbe Uhrzeit.  Teilweise werden vor allem über dem Bergland orkanartige Böen über 110 kmh simuliert. Im Flachland deutlich an der 100 kmh. Vor allem  ausgehend von Rheinland Pfalz, Saarland über Baden Württemberg, Hessen bis nach Bayern ist nach dem Modell CosmoD2 die Sturmgefahr am größten.

Dauerregen, Starkregen

Fabienne hat auch einiges an Regen im Gepäck, dabei ist die Gefahr an der Nordseite des Sturmtiefs am größten. Da wir jetzt noch nicht genau wissen, wie die Zugbahn ist kann diese Modellrechnung in der Achse auch weiter südlich erfolgen. In 24 Stunden wären Durchaus 50 bis 60 Liter in 24 Stunden denkbar.

 

Fazit: Wir haben eine Modellvariante genutzt um den morgigen Tage grob darzustellen. Es sei gesagt das andere Modelle wie z.B das ECWMF den Sturm noch weiter südlicher sehen somit würde sich eben von den hier gezeigten Modellen alles noch weiter in den Süden verschieben. Der Sonntag wird auf jeden Fall ein ungemütlicher Tag. Weitere Details und Vorabinformationen folgen im Laufe des Tages.  Es sei auch zu erwähnen das am späten Nachmittag eine neue Kaltfront lokal für kräftige Schauer und Gewitter sorgt.  Im großen und ganzen zeichnet sich für den Sonntag eine recht gefährliche Wetterlage ab, da viele Faktoren zusammentreffen. Vorabinformationen werden dringend erforderlich sein. 

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel