Tief Rolf wird am heutigen Dienstag von Sturmtief Stefan abgelöst

Das Tiefdruckgebiet Rolf zieht am heutigen Dienstag weiter in Richtung Nordwestrussland. Vor Island wartet vor Island das Sturmtief Stefan, dass sich mit seinem Frontensystem der Bundesrepublik nähert.

Am Mittwoch überquert die Kaltfront von Sturmtief  unser Vorhersagegebiet, der Wind wird dann vorübergehend deutlich zulegen. Über dem Nordostatlantik bildet sich aber bereits nachfolgend ein nächstes Tief, das am Donnerstag das Wetter in Deutschland markant bestimmen wird. Unwetterwarnungen nicht ausgeschlossen.

Hochwassergefahr/Dauerregen/Tauwetter

Vornehmlich in den Staulagen des Berglandes kommt es bis zum Donnerstag zu teils länger anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen. Zudem sorgen die milden Temperaturen dafür, dass die noch vorhandene Schneedecke zum Teil abschmilzt .

Bis Mittwoch früh kommen vornehmlich im Schwarzwald und an den Alpen sowie im Bayerwald Abflussmengen  von 40 bis 60 mm zusammen, lokal auch mehr. In den östlichen Mittelgebirgen sind in einem 72 h Zeitraum bis Donnerstagmittag 60 bis 90 mm möglich.

Am heutigen Dienstag fällt tagsüber vor allem im Süden weiter länger anhaltender und ergiebiger Regen. Bis zum Abend sind in Staulagen innerhalb von 12 h 10 bis 20 l/qm, lokal auch bis 30 l/qm möglich. Im Allgäu können lokal bis zu 40 l/qm in 12 h zusammenkommen.

Wind/Sturm

Heute weht der westliche Wind vor allem in der Nordosthälfte und anfänglich auch noch im Süden zeitweise stark böig (bis 60 km/h). An der Ostsee sind stürmische Böen, exponiert Sturmböen zu erwarten und auch im höheren Bergland gibt es Sturmböen, auf exponierten Gipfeln und in den Alpen auch schwere Sturmböen.

Am Mittwoch setzt sich das unbeständige Wetter fort.

Bei vielfach bedecktem Himmel regnet von der Mitte bis in den Norden, zum Nachmittag konzentrieren sich die Niederschläge dann vor allem auf die Mitte, wo es teils länger anhaltend und ergiebig regnen kann.

Im Norden zeigen sich hingegen ein paar sonnige Auflockerungen, insbesondere an der Nordsee.Im Süden bleibt es häufig trocken und die Sonne kann sich vor allem Richtung Alpen häufiger zeigen.

Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 8 Grad im Norden von Schleswig-Holstein und 15 Grad im Süden, am Oberrhein sind lokal bis 17 Grad möglich. Der südwestliche bis westliche Wind weht frisch mit starken bis stürmischen Böen.

An der See und im Bergland treten Sturmböen, vereinzelt auch schwere Sturmböen, in exponierten Höhenlagen auch Orkanböen auf. In der Nacht zum Donnerstag hält der Regen in den mittleren Landesteilen an. Zum Teil regnet es kräftig und ergiebig.

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Über Angelo D Alterio 2398 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.