Umstellung der Großwetterlage dabei neuer Wintereinbruch in den Höhenlagen

Bis zum Wochenende wird sich bei uns in Deutschland nicht viel tun beim Wetter es bleibt oft neblig und trüb. Doch ab Montag stellt sich die Großwetterlage um. In den Mittelgebirgen ist teils mit ergiebigen Neuschnee zu rechnen.

Ein kräftiger Tiefdruckkomplex greift  vom Nordatlantik nach Nord- und Mitteleuropa über. Er wird das bisher wetterbestimmende Hoch über Nordosteuropa verdrängen.

Dabei strömt besonders in der Höhe deutlich kältere Luft heran und es kann in den höheren Lagen der Mittelgebirge und auch in den Alpen viel Neuschnee geben.

Feuchte Meeresluft gepaart mit höhenkalter Luft sorgt dann am Dienstag und Mittwoch für teils kräftige Schauer, die bis in tiefe Lagen mit Flocken vermischt sein können. Örtlich sind auch mal Wintergewitter mit dicken Flocken und einer weißen Überraschung bis ganz unten möglich.

Nach derzeitigem Stand wird es wohl im Flachland eher wieder eine NASSKALTE Periode geben, wobei wohl auch Schnee fallen wird, ob dieser liegen bleibt ist allerdings noch ungewiss.

Auch eine mögliche Sturmentwicklung nächste Woche wäre noch möglich. Derzeit sehen die meisten Karten aber noch nicht bedrohlich aus.

 

 

 

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.