Ungemütlicher Sonntag mit Sturmgefahr im Norden und Schneefall im Süden

Deutschland liegt auch am heutigen Sonntag zuwischen dem Hoch Zoe über der Biskaya und dem Tief Peter über Skandinavien. Dabei wird eine kräftige Nordwestströmung herangeführt, diese bringt höhenkalte und labile Luftmassen nach Deutschland

Am Sonntagvormittag gibt es in der Mitte und im Süden von Deutschland noch gebietsweise leichten Frost. Dabei muss streckenweise mit Glätte durch gefrierende Nässe oder etwas Schneematsch gerechnet werden.

An den bayrischen Alpen sowie in den südlichen und östlichen Mittelgebirgen kommt es heute oberhalb von 400 bis 600 Meter weiterhin zu Schneefall, dabei ist mit Glätte durch Schneematsch oder Schnee zu rechnen. Bis zum Abend werden meist Neuschneemengen zwischen 1 und 5 cm erwartet, an den Alpen fallen 10 bis 20 cm.

Der Wind nimmt im Tagesverlauf erneut zu und weht vor allem im Norden und Osten von Deutschland sowie im Bergland zeitweise mit steifen bis stürmischen Böen, in Schauer und Gewitternähe auch Sturmböen möglich. In freien Lagen des Berglandes und an der See treten Sturmböen oder schwere Sturmböen auf. In freien Lagen an der Nordsee, auf dem Fichtelberg und dem Brocken sind auch orkanartige Böen denkbar.

0Shares
Über Angelo D Alterio 3461 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel