Von Westen her greift die Kaltfront eines Tiefs über der Nordsee auf Deutschland über

In der Nacht zum Dienstag breiten sich teils kräftige Regenfälle von Baden-Württemberg und Franken nach Südosten aus, vereinzelt auch Gewitter möglich

Es muss bei Frontdurchgang weiterhin mit starken bis stürmischen Böen sowie einzelnen Sturmböen gerechnet werden. Anfangs sind einzelne Gewitter mit teils schweren Sturmböen möglich. Erste, vorlaufende Gewitter haben bereits den äußersten Westen Deutschlands erfasst.

Die Schneefallgrenze geht über der Mitte von West nach Ost im Laufe der Nacht auf 800 bis 600 m zurück. Damit ist in den Hochlagen der Berge oberhalb davon etwas Neuschnee mit örtlicher Glätte möglich.

Vom Allgäu bis zum Südschwarzwald sind oberhalb von etwa 800 m innerhalb von 12 h Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm, örtlich auch mehr, möglich.

Am Dienstag kommen von der Mitte bis in den Süden neue Niederschläge auf. Dabei steigt im Süden die Schneefallgrenze vorübergehend auf über 1000 m an, sodass der nächtliche Neuschnee zum Teil wieder abschmilzt.

Am Abend sinkt die Schneefallgrenze bereits wieder auf Lagen um 800 m. Die Niederschlagssummen addieren sich zu denen in der Vornacht auf, sodass 24 stündig um 30 l/qm, in vereinzelten Staulagen auch um 40 l/qm zu erwarten sind.

Über Angelo D Alterio 2580 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.