Wettergefahren

Warnlagebericht UWA für den 03.01.2015 ausgegeben am 02.01.2015 um 18:15 Uhr

2. Januar 2015 Angelo D Alterio 0

Deutschland befindet sich weiterhin unter dem Einfluss atlantischer Tiefdruckeinfluss. Bei Finnland und Nordnorwegen befindet sich ein steuerndes Zentraltief. Westlich von Irland befindet sich ein Tief, das als Randtief vom Zentraltief eingefangen wird. Es zieht am Samstag über Deutschland hinweg. In der Nacht besteht die Gefahr örtlicher Glätte durch Reif oder überfrierende Nässe. Am Samstag zieht aus Belgien das erwähnte Randtief heran. Im aktuellen Modelllauf wird es etwas schwächer gerechnet. Von Norden her strömt Kaltluft nach Deutschland und südlich des Tiefs wird milde, atlantische Luft zugeführt. Dabei steigt die Schneefallgrenze auf 1600 Meter an. Darunter setzt starkes Tauwetter und kräftiger Dauerregen ein. Nördlich liegt die Schneefallgrenze bei 200 bis 600 Meter und hier könnte es zu kräftigen Schneefällen kommen. Südlich des Tiefs muss am Samstag mit Sturmböen in den Niederungen gerechnet werden. In den Hochlagen sind schwere Sturmböen, in exponierten Lagen auch orkanartige Böen möglich. Oberhalb 1000 Meter kann es auch Orkanböen geben. Im Norden und Nordosten sind starke bis stürmische Böen möglich. Im Bereich des Tiefkerns ist der Wind nicht warnrelevant. Nach aktuellem Stand zieht der Tiefkern über Belgien zum [weiterlesen]

Wettergefahren

Vorwarninformation UWA für Samstag 03.01.2015 ausgegeben am 02.01.2015

2. Januar 2015 Angelo D Alterio 0

Am Rande eines Orkantiefs das Richtung Finnland zieht bildet sich ein intensives Randtief aus. Es wird Deutschland am Samstag voraussichtlich in den Mittagstunden erfassen. Nördlich des Tiefkerns bildet sich eine Luftmassengrenze aus die Kaltluft im Norden von etwas milderer Luft im Süden. Südlich des Tiefkerns bildet sich zudem ein Druckgradient auf der für einiges an Wind im Süden sorgen wird. Das Tief wird voraussichtlich von Belgien her über Luxemburg , Rheinland Pfalz nach Südosten ziehen. Somit könnte die erwähnte Luftmassengrenze über das südliche NRW südostwärts verlaufen. Zudem zeigen die Modelle Hinweise das südwestlich des Kern instabile Luft befindet die dementsprechend Schauer eventuell auch Gewitter auslösen kann. Somit könnte der starke Höhenwind herunter gemischt werden. Südlich der Luftmassengrenze steigt die Schneefallgrenze rasch auf 600 Meter bis über 1000 Meter an. Somit setzt auch in den Höhenlagen Tauwetter ein. Hier sind zudem kräftige Regenfälle wahrscheinlich so das es lokal zu Überflutungen kommen könnte. Nördlich der Luftmassengrenze sinkt die Schneefallgrenze rasch auf 200 Meter und hier könnte es zu kräftigen Schneefällen kommen. Im Bereich des Tiefkerns wird der Wind kaum zu spüren sein. [weiterlesen]

Wettergefahren

Vorwarninformation UWA 2.01.2015 ausgegeben am 1.01.2015 um 10:45 Uhr

1. Januar 2015 Angelo D Alterio 0

In der kommenden Nacht (02.01.15) zieht ein Sturmtief unter Intensivierung von den britischen Inseln nach Skandinavien. Dabei entwickelt sich das Tief über der nördlichen Nordsee zu einem #Orkantief. Seine Ausläufer erfassen auch Deutschland. In der kommenden Nacht kann in den höheren lagen südlich NRW bis Sachsen Eisregen auftreten. Dabei ist mit erheblicher Glätte zu rechnen. An der Nordseeküste kommt starker Wind auf und in der Nacht und am Freitag treten dort schwere Sturmböen auf. Teilweise sind auch orkanartige Böen nicht auszuschließen. Auf dem Brocken muss mit vollen #Orkanböen gerechnet werden. In den Hochlagen der westlichen und nördlichen Mittelgebirge sind ebenfalls Sturmböen eventuell auch schwere Sturmböen oberhalb 500 bis 600 Meter möglich. In den Niederungen sind im Nordwesten kurzfristig Sturmböen möglich sonst eher starke bis stürmische Böen. Das Starkwindfeld verlagert sich am Freitag ostwärts so das dort ebenfalls starke bis stürmische Böen teils Sturmböen zu erwarten sind. Vorwarnung : Am Abend aufkommender starker Wind ! In der Nacht an der Nordseeküste schwere Sturmböen teils orkanartige Böen möglich. Brocken Orkanböen. Westliche und nördliche Mittelgebirge Sturmböen lokal schwere Sturmböen möglich. Niederungen starke bis [weiterlesen]

Wettergefahren

Schneefallgebiete ziehen in Richtung Süden weiter

29. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Tief Indira hat nun auch Schneefall in die östlichen Bundesländer gebracht.Am heutigen Morgen (29.12.14) zieht ein Schneefallgebiet aus der nördlichen Mitte weiter südwärts. Dabei kommt es zu Schneehöhen von 1 bis 5 cm innerhalb einiger Stunden. Vereinzelt, vor allem in den Mittelgebirgen sind auch Neuschneehöhen bis 10 cm möglich. Im Nordwesten geht der Schneefall teils in Regen oder Sprühregen über, dabei kann sich auf dem noch gefrorenen Boden vorübergehend Glatteis bilden.  Tagsüber verlagern sich die Schneefälle immer weiter in den Süden von Deutschland, dabei ist dann in Baden Württemberg und Bayern erneut mit Glätte und Schnee zu rechnen.  Die kommenden Tage bleiben größtenteils im Minusbereich, deshalb können sich die Menschen jetzt freuen, die Schnee haben und diesen auch auskosten.

Wettergefahren

Warnlagebericht UWA für Montag den 29.12.2014

28. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Bereits am Abend zieht Randtief Indira in Richtung Ostdeutschland und bringt an der Ostsee Schneefall. Mit dem Tief wird zwischen einem Hoch über Westeuropa und dem randtief Indira milde Nordseeeluft in den Nordwesten gelenkt was ein Anstieg der Schneefallgrenze auf 200 bis 400 Meter zur Folge hat. Somit besteht ab dem späten Abend her im Nordwesten die Gefahr von Regen oder Schneeregen mit anfänglicher Glättesituation durch Glatteis. Die milde Luft wird sich wahrscheinlich bis nach NRW durchsetzen. Hier vor allem westlich des Rheins und im Norden. An der Nordsee kann es starke Böen geben. In der Osthälfte und der Mitte bis in den Südwesten kommen zum Montag hin Schneefälle auf. Dabei sind bis Montagabend mengen von 5 cm im Stau der Mittelgebirge auch 10 cm in 12 Stunden möglich. In der gesamten Südhälfte besteht in der kommenden Nacht die Gefahr für extremen Frost mit Temperaturen von örtlich unter -20° Grad. Am Montag ist der Verlauf zwischen Kaltluft und milder Nordseeluft nicht ganz sicher. Im Nordwesten wird es vor allem Richtung Küste und den Niederlanden deutlich milder. Auch in NRW wird [weiterlesen]

Wettergefahren

Warninformation UWA für den 27.12.2014 ausgegeben am 26.12.2014 um 18:30 Uhr

26. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Wetterlage Aktuell befindet sich Tief Hiltrud über den britischen Inseln und wird sich unter Intensivierung bis Samstagmittag nach Luxemburg und im weiteren Verlauf nach Südwestdeutschland verlagern. Während zunächst noch milde Luft zum Tiefkern geführt wird, wird das Tief je weiter es Richtung Deutschland zieht aus Ost bis Nordost Kaltluft ansaugen. Dieses hat zur Folge das über Deutschland das ganze vor allem an der Nordflanke bis in tiefe Lagen als Schnee fällt. Im Südwesten kann es zunächst unter 400 bis 600 Meter auch Schneeregen sein der aber bald in Schnee übergeht. Grössere Druckgegensätze sorgen zudem für einiges an Wind. Schneefall (teilweise unwetterartig) Schon in der kommenden Nacht kommen im Westen Schneefälle auf. In tiefen Lagen zuerst auch Regen oder Schneeregen möglich. Im weiteren Verlauf vor allem am morgigen Samstag intensivieren sich die Schneefälle und bei einem starken bis stürmischen Wind kommt es vor allem in Lagen oberhalb 300 Meter zu starken Schneeverwehungen ( Unwettergefahr ). Vor allem Bereich Schwarzwald und Eifel sowie in deren Weststau sind ergiebige Schneefälle zu erwarten. Von der Kölner Bucht bis zum Breisgau sind hohe Niederschlagsmengen , [weiterlesen]

Wettergefahren

++Vorwarnung++ starker Schneefall im Westen und Südwesten

26. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Wetterlage Von den britischen Inseln bewegt sich ein kräftiges kleinräumiges Tief unter Intensivierung über die Beneluxstaaten nach Süddeutschland. Dabei bildet sich erneut ein kräftiger Druckgradient aus. Dieses wird sich dann im Bereich des Tiefs am Wind bemerkbar machen. Durch das Tief wird zum einen feuchte Luft vom Atlantik mitgeführt und zum anderen Kaltluft aus Osteuropa und Nordeuropa zu uns geführt. Dieses sorgt für eine deutlich fallende Schneefallgrenze und vor allem im bereich des Tiefs zu Niederschlägen die zumeist in fester Form fallen. Von Nordosten her fallen die Temperaturen rasch in den Frostbereich und somit wird eine kalte frostige Witterung eingeleitet.   In der kommenden Nacht zum Samstag (27.12.14) kommen von Westen zum Teil kräftige Schneefälle auf.Am Samstag schneit es im Westen und Südwesten, am Nachmittag auch im gesamten Süden von Deutschland kräftig. Dabei kann es in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Südhessen über 15 cm Neuschnee geben. Im höheren Bergland sind Neuschneemengen über 30 cm möglich mit unwetterartigen Verwehungen. In der Ost und Nordosthälfte von Deutschland ist am Samstag nicht mit Schneefall zu rechnen, strenger Frost breitet sich [weiterlesen]

Wettergefahren

Warnlagebericht UWA 22.12.2014 ausgegeben um 09:00 Uhr

22. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Deutschland liegt weiterhin zwischen tiefen Druck über Nordeuropa und hohem Druck über Südeuropa. Dazwischen hat sich ein kräftiger Druckgradient ausgebildet. Über Norddeutschland liegt ein schleifendes Frontensystem das dort einiges an Regen bringt. Heute muss vor allem von Nordwestdeutschland bis nach Nordostdeutschland mit Sturmböen bis in tiefe Lagen gerechnet werden. Im Oberharz sind erneut schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zu erwarten. Auf dem Brockengipfel auch Orkanböen. An den Küsten sind ebenfalls schwere Sturmböen möglich. Auf einer Linie südliches NRW / nördliches Rheinland Pfalz bis nach Sachsen liegt die Grenze zu ruhigem Wetter im Süden. Über Norddeutschland kann es im Bereich der Front ergiebig regnen. So sind von der Ostsee bis nach Schleswig Holstein Regenmengen von 20 bis 40 lokal 50 Liter innerhalb 24 Stunden möglich. Am Dienstag bleibt im Norden das windige regnerische Wetter erhalten mit starken bis stürmischen Böen , teils Sturmböen bis in die Niederungen. Auf dem Brocken orkanartig bis #Orkanböen. Direkt an den Küsten können auch schwere Sturmböen auftreten. Im Verlauf des Heiligabend lässt der Wind dann allmählich nach und Sturmböen sind dann nur noch in den Hochlagen [weiterlesen]

Wettergefahren

Sturmwarnung Ausgegeben am 20.12.2014 um 08:30 Uhr

20. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Ein umfangreiches #Sturmtief liegt heute über Nordskandinavien. Ein Ableger davon zieht im Tagesverlauf nach Ostpolen. Dabei wird in der Höhe sehr kalte Luft auch nach Deutschland geführt. Zudem hat sich ein kräftiger horizontaler Druckgradient ausgebildet was sich erneut im Wind bemerkbar machen wird. Heute kommt es vor allem im Norden und Osten zu Sturmböen bis ins Tiefland. Auf denn #Brocken und den Hochlagen des Erzgebirges sind schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zum Teil auch #Orkanböen zu erwarten. Auch im Nordwesten und Westen sind starke bis stürmische Böen zu erwarten. In den westlichen Mittelgebirgen auch Sturmböen. Heute treten in instabiler Luft Schauer und auch Gewitter auf. Dabei kann es Sturmböen bis schwere #Sturmböen geben. An der See können diese auch orkanartig ausfallen. Die Schneefallgrenze geht auf 400 Meter zurück. Die Schauer und Gewitter können auch Graupel beinhalten.

Wettergefahren

Vorwarninformation Sturm ausgegeben am 18.12.2014 um 10:25 Uhr

18. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Die Warmfront eines Sturmtiefs mit Kern über Island hat Deutschland erfasst und bringt weiterhin Regen. Durch das Tief wird sehr milde Luft nach Deutschland geführt. Im Tagesverlauf zieht das Tief weiter in Richtung Nordmeer und Nordskandinavien. Mit seinem Gegenspieler , dem Azorenhoch bildet das Tief über Mitteleuropa einen deutlichen Druckgradienten aus. Dieses macht sich dann am Wind bemerkbar. Am heutigen Donnerstag nimmt im Tagesverlauf der Wind immer mehr zu. Im Mittelgebirge und an den Küsten sind Sturmböen möglich. A Abend treten oberhalb 700 Meter schwere Sturmböen auf. Im Oberharz auch orkanartig. Auch an der Nordseeküste sind Sturmböen bis schwere Sturmböen möglich. Auch im norddeutschen Tiefland , im Westen und Nordwesten können mitunter Sturmböen in den Niederungen auftreten. Am Freitag erreicht uns die #Kaltfront des Tiefs und hinter der Kaltfront beruhigt sich kurz der Wind bevor dieser zum Samstag erneut auffrischt. Dann sind an der Küste von Nord- und Ostsee und in Hochlagen schwere Sturmböen , auf der See auch orkanartige Böen möglich. Auf dem Brocken ist erneut #Orkan möglich. Am Samstag erwartet uns windiges Wetter mit Schauern und einzelnen Gewittern. [weiterlesen]

Wettergefahren

Warnlagebericht UWA für Freitag 12.12.2014

12. Dezember 2014 Angelo D Alterio 0

Wetterlage : Weiterhin liegen wir im Einflussbereich eines umfangreichen #Sturmtief mit Kern über dem Nordmeer. Dieses Tief bewegt sich langsam ostwärts. Über dem Atlantik formiert sich ein Trog. Auf dessen Vorderseite entwickelt sich aus einer Welle ein neues wetterintensives Sturmtief das über Südengland zur Nordsee ziehen wird. Die Intensität ist noch nicht ganz sicher. Dennoch ist zu erwarten das der Druckgradient über Deutschland deutlich zu nimmt was sich im Wind bemerkbar machen wird. Der stärkste Gradient ist voraussichtlich im Nordwesten, Westen und Norden zu erwarten. Im Südosten bleibt es am ruhigsten. Situation : Im Laufe der Nacht kommt es zu einer kurzen Beruhigung bevor zum Freitagmorgen der Wind stark auffrischt. Vor allem im Westen und Nordwesten sind Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen 70 bis lokal 100 km/h zu erwarten. In höheren Lagen und auf den Nordseeinseln auch orkanartig über 105 km/h. Auf dem Brocken #Orkanböen über 120 km/h. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch höhere Werte möglich. Das Windfeld erfasst fast das ganze Land so das auch in den übrigen Gebieten starke bis stürmische Böen zu erwarten sind. Im Bergland [weiterlesen]