Warnlagebericht Dienstag 02.02.16 (8:30 Uhr)

sat_2016_02_02_07_15_2_132Deutschland liegt an der Südflanke eines Tiefdruckkomplexes, dessen Zentrum über der Nordsee und Skandinavien liegt. Dabei hat sich eine kräftige Westströmung eingestellt. Eine Kaltfront liegt über der Mitte Deutschlands, die subtropische Luft von maritimer Polarluft trennt. Sie kommt nur sehr langsam südwärts vorankommt.Heute zieht mit dichten Wolken dann die Kaltfront aus Nordwesten heran und liegt mittags etwa vom Niederrhein und der Eifel bis nach Brandenburg. Sie bringt vor allem im Westen länger andauernden und teils auch mal kräftigen Regen. Weiter nach Süden in Richtung Donau und Alpen ist es noch trocken und zeitweise scheint hier auch mal die Sonne. Ebenso lockern die Wolken vor allem in Nordfriesland immer mehr auf und hier wird es nachmittags noch recht sonnig sein. Die Höchstwerte liegen im Norden bei 7 bis 9 Grad, im Süden wird es aber nochmal sehr mild bei 10 bis 13, örtlich auch bis 14 Grad. Der Wind weht weiter frisch bis stark, es sind Sturmböen bis 80 km/h zu erwarten, an den Küsten auch Böen bis 100 km/h, auf den Bergen sind stellenweise Orkanböen zu erwarten!Desweitern kommt in der Nacht zum Mittwoch die Kaltfront bis zum Alpenrand voran. Die Schneefallgrenze sinkt dabei bis auf 800 m am Alpenrand und bis auf etwa 400 m in den nördlichen Mittelgebirgen. Nennenswerten Neuschnee gibt es nur am Alpenrand oberhalb von 800 m. Dort kann es 5 bis 15 cm Neuschnee geben. Sonst fallen in den Mittelgebirgen nur einige Schneeschauer, die 1 bis 5 cm Neuschnee bringen. Bei längerem Aufklaren besteht Glättegefahr durch überfrierende Nässe.

Über Angelo D Alterio 2570 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.