Warnlagebericht Dienstag 09.02.2016 (8:00 Uhr)

sat_2016_02_09_06_15_2_132Das Sturmtief RUZICA liegt heute über Südskandinavien und löst sich dort mehr und mehr auf. Vor dem Ärmelkanal liegt ein weiteres kleines Sturmtief SUSANNA, das heute via Belgien nach Norddeutschland und dann bis morgen weiter nach Südschweden zieht. Besonders im Westen und Süden kann es dann am heutigen Tage erneut stellenweise schwere Sturmböen geben, am Abend auch im Norden Deutschlands. Zunächst gibt es weiterhin recht frischen Wind mit starken bis stürmischen Windböen zum Teil bis ins Flachland. Im höheren Bergland und auf den Nordseeinseln kommt es zu schweren Sturmböen Bft 10 über 90 km/h, auf exponierten Berggipfeln zu orkanartigen Böen oder Orkanböen über 120 km/h. Besonders von NRW bis nach Baden-Württemberg regnet es teilweise recht kräftig. Nachmittags lockern die Wolken im Westen und Südwesten etwas auf, es folgen aber kräftige Schauer und auch örtliche Gewitter nach, stellenweise dann mit Graupel und schweren Sturmböen. Die Temperaturen erreichen zuvor 7 bis 10 Grad, am Rhein und südlich der Donau nochmals bis 12 Grad. Abends wird es langsam kälter, die Schneefallgrenze sinkt in den westlichen Mittelgebirgen dann bereits auf 600 m ab. Oft muss mit stürmischen Böen und Sturmböen gerechnet werden, besonders nachmittags kann es auch erneut schwere Sturmböen zwischen NRW, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und später am Abend auch über Hessen bis ins nördliche Brandenburg geben. Vor allem an der Kaltfront des Tiefs mit den kräftigsten Schauern oder Gewittern kann es schwere Sturmböen bis 100 km/h geben! In der kommenden Nacht regnet es im Norden aus dichten Wolken noch längere Zeit, erst zu Morgen gibt es Auflockerungen, aber auch noch Schauer. Auch weiter nach Süden und Westen sind viele Wolken am Himmel, zeitweise sind auch mal kurz die Sterne zu sehen und auch hier sind zahlreiche Schauer unterwegs, die teilweise auch bis auf 300 oder 400 m mal als Schnee, ganz unten als Schneeregen fallen können. Besonders ab 500 m besteht Glättegefahr. Etwas ruhiger geht es im Osten zu. Nach Mitternacht wird es hier meist wolkig, aber auch überwiegend trocken sein. Die Luft kühlt sich auf 4 bis 0 Grad ab, in den Mittelgebirgen und am Alpenrand leichter Frost. Schwere Sturmböen kann es vor allem noch im Norden und zu Beginn der Nacht auch mit Kaltfrontdurchgang im Süden und Südosten Bayerns geben. Im Laufe der Nacht lässt der Wind nach, es treten aber immer noch zum Morgen einzelne Sturmböen und stürmische Böen auf, vor allem in Schauern.

Hat dir dieser Artikel gefallen ? Dann freuen wir uns über deine Bewertung
[Total: 0 Durchschnitt: 0]
Über Angelo D Alterio 2319 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.