Warnlagebericht Freitag 04.12.2015 (7.00 Uhr)

Heute liegt die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes, das über Südschweden zur Ostsee zieht schon morgens im Nordwesten Deutschlands. Die Front wird uns mit einem Regengebiet bis Freitagabend unter Abschwächung südostwärts überqueren. Nur Richtung Alpen und im äußersten Südosten Bayerns kommt der Regen erst am Abend an. Dabei nehmen die Luftdruckgegensätze und somit der Wind vor allem in Norddeutschland wieder etwas zu. Am Samstag baut sich dann zwischen einem ausgedehnten Hoch über Süd- und Südosteuropa sowie einem kräftigen Tiefdruckkomplex über Nordwesteuropa eine lebhafte und milde Südwestströmung auf. Diese beeinflusst aber vor allem den Norden und Nordwesten Deutschlands, an den Küsten kann es erneut Sturmböen geben. Nach Süden hin ist es zur Nähe des Hochs deutlich ruhiger. Am Sonntag zieht in die Nordhälfte erneut ein schwacher Tiefausläufer, es bleibt weiterhin mild, auch zu Beginn der neuen Woche. Am heutigen Freitag regnet es im Norden und Westen schon vormittags verbreitet aus dichten Wolken, trocken ist es von Brandenburg und Sachsen bis zum Alpenrand. Stellenweise scheint im Süden vormittags auch noch die Sonne, gebietsweise hält sich in Bayern aber bis zum Mittag zäher Nebel. Nachmittags und gegen Abend erreicht der leichte Regen auch den Süden und Osten, während es hinter der Front im Norden und Nordwesten schon wieder trocken ist und die Sonne noch zeitweise durchkommt. Bis zum Abend komplett trocken ist es an den Alpen sowie im äußersten Südosten Bayerns. Es bleibt mild bei 7 bis 12 Grad. Im Norden weht mäßiger bis frischer, an der Nord- und Ostsee auch starker Südwestwind, morgens und vormittags kann es einzelne Sturmböen geben.Am Samstag regnet es aus dichten Wolken im nördlichen Schleswig-Holstein zeitweise leicht. Auch sonst gibt es in der Nordhälfte viele dichte Wolken, doch ist es weitgehend trocken. Südlich des Mains scheint insgesamt häufig die Sonne, aber besonders in den Niederungen unterhalb von 800 Metern halten sich teilweise dichte Nebel- und Hochnebelfelder. Auf den Bergen und direkt am Alpenrand ist es aber recht sonnig. Die Temperaturen ändern sich kaum und liegen meist zwischen 7 und 11 Grad, im Dauernebel im Süden kann es kälter bleiben. Im Norden weht frischer und in Böen starker, an der Nordsee und auf den Gipfeln der Mittelgebirge auch stürmischer Südwestwind mit teils schweren Sturmböen um 90 km/h, auf den nordfriesischen Inseln auch bis 100 km/h.

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Über Angelo D Alterio 2565 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.