Warnlagebericht Mittwoch 09.12.2015 (10:00 Uhr)

Deutschland liegt nun unter dem Einfluss des zwar weit entfernten, aber kräftig ausgeprägten Island-Tiefs. Das Hochdruckgebiet wird vorerst abgedrängt. Seit der Nacht überquert uns heute noch ein Tiefausläufer von West nach Südost. Dahinter setzt sich sofort bis zum Donnerstag ein neues, seinerseits ebenfalls starkes Hochdruckgebiet durch, bevor dann in der Nacht zum Freitag ein neues Frontensystem für Niederschläge sorgt. Die Temperaturen passen sich allmählich der Jahreszeit an. Ein Vorstoß arktischer Kaltluft bis zu uns ist wohl auch nächste Woche nicht im Programm – das bedeutet für die Weihnachtstage aber noch rein gar nichts.Heute zieht der Regen weiter nach Südosten. Im Nordosten zerbröselt die Kaltfront noch mehr und damit auch der Regen, in Bayern wird es wohl die größten Regenmengen des Tages geben; an den Alpen regnet es phasenweise länger anhaltend, ab 900 – 1100 m mischt sich Schnee unter. Im großen Rest scheint nach dem Regen neben einigen Quellwolken oft die Sonne, hin und wieder ziehen aber auch noch einzelne Schauer oder dichtere Wolkenfelder übers Land. Es wird ein klein wenig kühler mit 5 bis 9, in der Nachmittagssonne im Breisgau und in NRW auch 10 bis 11 Grad.In der Nacht zum Donnerstag regnet es nirgendwo mehr. Verbreitet sind noch einige Wolkenfelder unterwegs; aufgelockerten oder klaren Himmel gibt es besonders im mittleren und äußeren Osten sowie in weiten Teilen NRWs. In der Südhälfte breiten sich wieder Nebel und Hochnebel aus, in Lagen ab 400 – 600 m ist es dort aber oft sternenklar.

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Über Angelo D Alterio 3553 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel