Warnlagebericht Mittwoch 13-01-16 (6:00 Uhr)

sat_2016_01_12_18_15_2_132Ein Tief zieht heute von der Nordsee über die Ostseeküste hinweg zum Baltikum und bringt vielfach Regen, Schneeregen und teilweise auch Schnee mit sich. Zudem wird es vor allem im Süden des Landes recht windig. Am Donnerstag folgt von der Nordsee ein weiteres kleines Sturmtief, das bis zum Wochenende über Brandenburg und Sachsen hinweg weiter zur Ukraine zieht. Danach wird hinter dem Tief überall kältere Luft aus Nordwesten und Norden nach Deutschland geführt, gleichzeitig bildet sich über Großbritannien ein Hochdruckgebiet aus. Vor allem in den Mittelgebirgen ab 400 bis 500 m wird es immer winterlicher, aber auch im Flachland sind zum Wochenende zeitweise Schneeschauer zu erwarten und zumindest in den vielfach frostigen Nächten kann es auch mal hier weiß werden.Aktuell nimmt von Südwesten her der Wind wieder zu und morgens sind in der gesamten Südwesthälfte Böen Bft 6 bis 8 aus Südwest bis West zu erwarten, wobei die stürmischen Böen hauptsächlich in den südlichen Teilen von Baden-Württemberg und Bayern auftreten werden.In den Gipfelregionen der Gebirge ist vielfach mit Böen Bft 8 bis 10,im Südschwarzwald und den Alpen auf exponierten Gipfeln mit Böen Bft  11 bis 12 zu rechnen. Im Zusammenhang mit dem Wind kann es in den höchsten Lagen Schneeverwehungen geben.Im Nordwesten frischt der Wind ausgangs der Nacht deutlich aus Nord auf mit steifen bis stürmischen Böen im Nordseeumfeld und in Nordfriesland. Im Norden und verbreitet in höheren Lagen muss man sich auf leichten Frost und Glätte durch Schnee bzw. Matsch oder überfrierende Nässe einstellen.Am Donnerstag ziehen zwischen dem Saarland und der Nordsee neue Regenfälle auf, oberhalb von 400 bis 500 m fällt Schnee. Auch ganz im Osten ist es noch stark bewölkt mit ein wenig Schnee. In den anderen Gebieten bleibt es zunächst trocken, stellenweise scheint sogar recht gut die Sonne, vor allem  von Sachsen bis nach Franken und nach Niederbayern. Die Temperaturen steigen auf 0 bis 4 Grad an, am Rhein wird es am mildesten mit bis zu 6 Grad. Dauerfrost ist ab etwa 600 bis 700 m anzutreffen. Der Wind legt zu, dreht vorübergehend auf Südwest und es muss vor allem im Emsland und in NRW am Abend mit Sturmböen gerechnet werden.

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Über Angelo D Alterio 2711 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing und Promotion. Geboren in den wilden 70er im hessischen Bad Vilbel