Warnlagebericht Montag 15-02-16 (17:00 Uhr)

Auf der Rückseite eines in Richtung Osteuropa abgezogenen Tiefs gelangt mit einer nördlichen Strömung kältere Luft polaren Ursprungs nach Deutschland. Sie kommt zum Dienstag hin vor allem im Norden und Westen unter Hochdruckeinfluss. Heute Nachmittag sind vom Saarland und der Eifel quer über Deutschland hinweg bis nach Nordbrandenburg und zur Ostsee noch dichte Wolken am Himmel und hier fällt stellenweise noch Schnee oder Schneeregen, der aber meist nur leichte Intensität hat. Weiter nach Süden und Südosten ist ab und zu mal die Sonne zu sehen, es kann aber auch hier gebietsweise ein wenig Regen oder Sprühregen geben, ab 600 bis 800 m ein paar Schneeflocken. Ebenso wird es im Nordseeumfeld nachmittags recht freundlich mit Sonnenschein und hier bleibt es komplett trocken. Die Höchstwerte liegen bei 1 bis 4 Grad, in der Lausitz, am Oberrhein und im Alpenvorland bei 5 bis 8 Grad.Am Abend und in der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Niederschläge unter weiterer Abschwächung zögernd südostwärts. In einem breiten Streifen vom Schwarzwald nordostwärts bis in die östlichen Bundesländer fällt zeitweise leichter Schneeregen oder Schnee, wobei sich eine dünne Schneedecke von 1 bis maximal 5 cm Höhe wohl nur in Lagen oberhalb von 200 bis 400 m ausbilden dürfte. Einzig in den Nordstaulagen von Thüringer Wald und Erzgebirge kann stellenweise auch etwas mehr fallen.Auch an den Alpen und im südlichen Alpenvorland verstärken sich die Niederschläge im Laufe der Nacht, wobei die Schneefallgrenze bis ins höhere Alpenvorland sinkt. Oberhalb von etwa 500 m können dort 1 bis 5 cm, oberhalb von 800 m 5 bis 10 cm Neuschnee fallen, in höher gelegenen Staulagen auch um 15 cm.Bei vielerorts leichtem Frost muss streckenweise mit Glätte durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe, in Aufklarungsgebieten auch durch Reif gerechnet werden. Im Norden und Westen ist bei längerem Aufklaren und vorhandener Schneedecke auch mäßiger Frost bis -7 Grad möglich.Es bleibt überwiegend windschwach, lediglich in freien Kamm- und Gipfellagen einzelner Mittelgebirge frischt der nördliche bis nordöstliche Wind mitunter böig auf. Am Dienstag ist es eher nach Südosten hin und Richtung Sachsen stärker bewölkt mit etwas Niederschlag, der meistens als Schnee fällt. Im Norden und Nordwesten wird es hingegen nur leicht bewölkt oder teils auch wolkenlos und sonnig sein. Dabei wird es in den Nächten vielfach Frost geben, tagsüber erreichen die Temperaturen nur noch wenig über 0 Grad, am mildesten wird es noch am Rhein bei 3 bis 5 Grad.

Warnlagebericht Montag 15-02-16 17-00 Uhr

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.