Warnlagebericht Neujahr 01-01-2016 (12:00 Uhr)

sat_2016_01_01_10_05_2_131Deutschland liegt zwischen Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik und ausgedehntem Hochdruck über Osteuropa. Damit gelangt zunehmend Frostluft von dort in den Osten und Norden Deutschlands, wie man an den Höchstwerten für Sonntag gut sehen kann! Das wird vor allem im Osten eher eine trockene Kälte. Da von Südwesten her immer Tiefausläufer anklopfen, kommt es zu Schneefall dort, wo sie mit der Kaltluft in Berührung kommen.Im Süden von Deutschland fällt noch zeitweise ein wenig Regen, zum Teil mit Glättegefahr durch gefrierenden Niederschlag. Im Osten Bayerns besteht noch Glättegefahr nach dem abgezogenen Glatteisregen. Sonst ist die Bewölkung gebietsweise aufgelockert, vielfach ist es aber auch neblig-trüb. Kommende Nacht ist es vor allem im Nordosten dicht bewölkt, auch in der Mitte und im Süden breitet sich wieder Hochnebel oder Nebel mit Reifbildung aus. Auch von Frankreich ziehen dicke Wolken herein, bis Sonnenaufgang hat sich Regen ausgebreitet in allen Regionen links des Rheins und im Schwarzwald. Sonst bleibt es meist trocken. Die Temperatur sinkt auf 4 bis 0 Grad, frostig vor allem im Osten und in Bayern, an der Oder bis -7 Grad.Am Samstag drängt die Frostluft von Nordosten weiter nach Deutschland herein. Insgesamt ist es recht wolkig, von Rügen bis zur Uckermark scheint die Sonne. Im Westen und Süden fällt zeitweise Regen, später auch im Nordwesten und in der Mitte; von Bremen bis Bayern mehr und mehr in Schnee übergehend. Leichter, teils mäßiger Frost im Nordosten, nach Südwesten hin wärmer, an Ober- und Niederrhein bis 10 Grad.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing und Promotion. Geboren in den wilden 70er im hessischen Bad Vilbel