Warnlagebericht Samstag 09-01-16 (19:00 Uhr)

sat_2016_01_09_17_45_2_131In der Nacht erreicht Deutschland ein Ausläufer eines Tiefs bei den Britischen Inseln und zieht dann über weite Teile des Landes hinweg. Dabei bleibt es im Nordosten kalt, während es im Südwesten örtlich zweistellige Plusgrade gibt. Auch in der neuen Woche bleiben wir unter Einfluss des Tiefs – es bleibt unbeständig mit häufigem Niederschlag, im Nordosten teils Schnee und weiter kalt, im Südwesten Regen und sonst nur in den Mittelgebirgen Schnee. Zudem wird es recht windig, im Süden zeitweise stürmisch, aber kein Orkan oder dergleichen.n der Nacht zum Sonntag nimmt der Wind vor allem im Nordwesten und Westen, auf den Bergen und an der Küste weiter zu. Im Nordseeumfeld gibt es starke bis stürmische Böen aus Süd bis Südost,an der Ostsee starke Windböen. In den west- und südwestdeutschen Mittelgebirgen ist vor allem ab der zweiten Nachthälfte mit stürmischen Böen, auf exponierten Gipfeln auch mit Sturmböen, im Hochschwarzwald mit schweren Sturmböen zu rechnen. Am Sonntag breitet sich der Regen dann weiter ostwärts aus und die Schneefallgrenze liegt meist bei 900 bis 1000 Meter. Schon am Vormittag lässt der Regen in der Westhälfte nach und die Sonne kann sich noch hier und da durchsetzen. Gleichzeitig erreicht das Regengebiet auch den Osten und von Vorpommern bis zur Uckermark könnte der Niederschlag teilweise als Schneeregen, nasser Schnee oder gefrierender Regen fallen. In Bayern spielt sich nachmittags nicht mehr viel ab was Regen betrifft, Ober- und Niederbayern werden gar nicht vom Niederschlag erfasst. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad in Vorpommern und 10 Grad in der Ortenau.Am Montag überquert uns voraussichtlich ein Randtief von Südwest nach Nordost. Damit wird es überall recht bewölkt sein und es zieht Regen von Süd nach Nord, der in höheren Lagen auch als Schnee fällt. Gebietsweise kann es kräftig regnen. Zudem könnte je nach Stärke in der Südhälfte der Wind deutlich auffrischen mit möglichen Sturmböen. Außerdem sind im Schwarzwald sogar einzelne Wintergewitter möglich. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein werden nur bis 2 Grad, sonst meist 4 bis 8, mit Randtiefpassage am Oberrhein vorübergehend auch bis 10 oder 11 Grad erreicht.

Über Angelo D Alterio 2779 Artikel

Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel