Warnlagebericht Samstag 19.12.15 (13:00 Uhr)

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Zwischen Tiefdruckgebieten auf dem Atlantik und Hochdruckgebieten über Süd- und Südosteuropa wird die ausgesprochen milde Südwestströmung in Deutschland weiter aufrecht gehalten. Auf direktem Wege wird weiterhin subtropische Luft zu uns gelenkt. Der Dezember ist bislang schon über 5 Grad wärmer als im Klimadurchschnitt! Am Wochenende weitet das Hoch über Südeuropa seinen Einfluss bis nach Deutschland aus, was besonders für den Südosten neben einigen Nebelfeldern viel Sonnenschein bedeutet. Der Norden verbleibt allerdings in der Nähe zu Tiefausläufern. Der Trend für die Weihnachtstage zeigt zwar leicht kühleres Wetter an, ein Wintereinbruch ist momentan jedoch nicht in Sicht.Heute Nachmittag bleibt es von Niederbayern über die Oberpfalz, Franken und das Werratal bis nach Hessen und ins nördliche Rheinland-Pfalz oftmals grau mit nur wenig Chancen auf Sonne. Auch am Bodensee wabert der Hochnebel noch rum. Unterdessen ziehen in den Nordwesten neue Wolken rein. In der Mitte und im Osten scheint neben wenigen dünnen Wolken häufig die Sonne. Es bleibt nun überall trocken bei maximal 10 bis 15 Grad von Ost nach West – am Niederrhein durchaus auch mal 16 Grad. Entlang der Donau und in Niederbayern meist nur 5 bis 9 Grad.Kommende Nacht ändert sich kaum was am Wetter. Es bleibt überall trocken, im Süden bildet sich in einigen Niederungen wieder Nebel. Sonst ziehen verbreitet lockere Wolken vorüber, die jedoch im Osten und in Hessen stellenweise auch mal dicker sein können. Oftmals wird sich die Möglichkeit ergeben, eine Mondkorona beobachten zu können. Die Tiefstwerte liegen von West nach Ost bei 10 bis 7 Grad, im Süden mit Nebel und unter freiem Himmel 6 bis 2 Grad, örtlich kälter, ganz vereinzelt in den Niederungen dort leichter Frost.

Auch am Sonntag bleibt es überall trocken und es ändert sich relativ wenig. Nach Norden hin sind die Wolken zeitweise dichter und im Nordwesten kann zum Abend hin leichter Regen fallen. In der Nacht regnet es dann verbreitet leicht. Im Süden scheint abseits von hartnäckigen Nebeltälern verbreitet die Sonne. Am sonnigsten wird es auf den Bergen und am Nordrand der Mittelgebirge. Die Höchstwerte liegen bei 8 Grad unter Hochnebel, sonst 10 bis 13, im Breisgau bei 15 oder 16 Grad. Der Wind frischt ein wenig auf, weht in Böen in den Mittelgebirgen stark bis stürmisch.

Über Angelo D Alterio 2714 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing und Promotion. Geboren in den wilden 70er im hessischen Bad Vilbel