Warnlagebericht Samstag 30.01.16 (7:00 Uhr)

sat_2016_01_30_06_00_2_132Weiterhin liegen wir in einer lebhaften Westströmung. Damit kommt ein Tief nach dem anderen vom Atlantik zu uns. Die Tiefs bringen abwechselnd warme Luft aus dem Süden und kühlere Luft aus dem Norden und interessieren sich nicht für Tag oder Nacht – das heißt in manchen Nächten bleibt oder wird es wärmer anstatt kälter. Insgesamt wird es sehr regnerisch und stürmisch in den nächsten Tagen! Ein stabiler Winter ist auch bis in den Februar hinein nicht auf dem Schirm, allerdings passt sich das Temperaturniveau nächste Woche langsam wieder der Jahreszeit an, das gilt diesmal sogar für den Westen.In den Morgenstunden weht der südwestliche Wind vom Norden bis zur Mitte sehr lebhaft und kommt aus südwestlicher Richtung. Es muss mit starken Böen (bis 60 km/h) gerechnet werden. Im westdeutschen Flachland und im norddeutschen Binnenland sind stürmische Böen (bis 75 km/h), in freien Lagen vereinzelt auch Sturmböen (bis 85 km/h) möglich. Im Bergland und an der See ist allgemein mit stürmischen Böen und Sturmböen zu rechnen. In exponierten Kamm- und Gipfellagen sind schwere Sturmböen oder Orkanböen möglich.Im weiteren Tagesverlauf setzt sich das windige bis stürmische Wetterfort, wobei sich das Hauptsturmfeld zum Nachmittag weiter in den Süden verschiebt, während im Norden und Nordwesten der Wind vorübergehend deutlich nachlässt. In den betroffenen Gebieten muss mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden, in freien Lagen sind auch einzelne Sturmböen möglich . Im Bergland ist mit Sturmböen und schweren Sturmböen  zu rechnen. In Kamm- und Gipfellagen sind zum Teil Orkanböen möglich.In der Nacht zum Sonntag liegt die Front über den Alpen und Sachsen und dort stauen sich die Niederschläge auch erheblich! Ansonsten ist es meist locker der wechselnd bewölkt. Gelegentlich fällt überall etwas Regen, Graupel oder Schnee, im Südosten teils ergiebig. Die Schneefallgrenze liegt in den Alpen bei 1000 bis 800 m, in den südlichen Mittelgebirgen bei 600 bis 400 m; im Norden kann es bis ins Flachland schneien. Im Süden lässt der Wind nach, im Norden frischt er wieder auf. Die Tiefstwerte liegen bei +4 bis -2 Grad, am Oberrhein +6 Grad.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.