Warnlagebericht Sonntag 03-01-15 (16:00 Uhr)

Warnlagebericht Sonntag 03-01-15 (16:00 Uhr)

sat_2016_01_03_14_35_2_131Deutschland liegt zwischen Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik und ausgedehntem Hochdruck über Osteuropa. Damit gelangt zunehmend Frostluft von dort in den Osten und Norden Deutschlands, wie man an den aktuellen Temperaturen gut sehen kann! Gleichzeitig ziehen atlantische Tiefausläufer von Westen heran und bringen hier Regen, der im Übergangsbereich zur frostigen Luft in Schnee oder auch gefrierenden Regen übergeht. Am Montag wird sich die Luftmassengrenze mit Schnee und gefrierendem Regen langsam nordostwärts verlagern und nachmittags etwa auf einer Linie Ostfriesland – Erzgebirge liegen.Abgesehen vom Nordosten und Südwesten kommt es zu Niederschlägen, die vor allem im Nordwesten auch etwas stärker sein können. Dabei fällt nach Nordosten zu meist Schnee, es kommen aber allenfalls wenige Zentimeter Neuschnee zusammen. Nach Südwesten zu und im Süden fällt nur in höheren Berglagen noch geringfügiger Schnee. Im Übergangsbereich kann es teilweise gefrierenden Regen geben, der vor allem im Nordwesten bei stärkeren Niederschlagsraten auch unwetterartig ausfällt.In der Nacht breiten sich aus Westen und Südwesten neue Niederschläge rasch nordostwärts aus. Dabei fällt hier verbreitet Regen, im Schwarzwald ab 1000 Meter, in den westlichen Mittelgebirgen zumindest vorübergehend auch ab 400 bis 500 Meter Schnee. Etwa ab dem Emsland über das Weserbergland, Nordhessen und Thüringen sowie weiter bis nach Bayern geht der Niederschlag bei eintreffen verbreitet in Schnee, teils auch gefrierenden Regen über. Es muss mit Glätte gerechnet werden! Am Morgen liegt die Vorderseite des Schneefalls voraussichtlich auf einer Linie Bremen – Harz Vogtland. Die Tiefstwerte liegen zwischen -12 Grad im Nordosten und +7 Grad am Rhein.Am Montag schneit es voraussichtlich von Niedersachsen über Thüringen bis nach Ostbayern noch längere Zeit, wobei die mildere Luft im Tagesverlauf langsam nordostwärts vorankommt. Nachmittags und abends schneit es besonders von Sachsen über die Südwesthälfte Brandenburgs und Sachsen-Anhalt bis nach Niedersachsen, eventuell auch in Schleswig-Holstein schon längere zeit leicht, teils mäßig. Verbreitet bleibt der Schnee hier auch liegen. Noch trocken bleibt es bis abends in der Uckermark und in Vorpommern. Im Übergangsbereich zur milderen Luft kann es weiterhin zu Glatteis durch gefrierenden Regen kommen. Weiter im Süden, bzw. Südwesten und im Westen regnet es zeitweise, nachmittags bleibt es längere Zeit trocken. Die Schneefallgrenze steigt im tagesverlauf auf rund 900 bis 1000 Meter. Die Höchstwerte liegen zwischen -9 Grad in der Uckermark und +9 Grad am Rhein.

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Über Angelo D Alterio 2316 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.