Warnlagebericht UWA 20.02.2015 ausgegeben 20.02.2015 um 09:50 Uhr

Deutschland befindet sich vorderseitig eines Höhentroges mit Achse über Westeuropa. Vor der Achse liegt an günstiger Position ein kleinräumiges Tief dessen Zugbahn und Intensität noch nicht sicher sind. Im Einflussbereich dieses Tiefs nimmt der Druckgradient zu was sich im Wind bemerkbar macht. Am Samstag sind dann in höhenkalter Luft im Nordwesten einzelne Gewitter möglich.Am Abend wird das Windfeld des erwähnten Tiefs gerechnet. Dabei kommt es zu Sturmböen vor allem in den Höhenlagen oberhalb 500 Meter. Dieses vor allem in der Westhälfte. Zum Samstag verlagert sich das Tief mit Windfeld Richtung Ostsee.Somit kann es in den Höhenlagen des Sauerlandes, Eifel, bergischen Landes, Westerwald und Schwarzwald zu Sturmböen bis 80 km/h kommen. Im Bereich des Brocken und vor allem Brockenplateau sind schwere Sturmböen teils orkanartige Böen möglich. In den Niederungen sehr wahrscheinlich starke bis stürmische Böen. Vor allem im bergischen Land kann es in den nächsten 24 Stunden zu deutlich erhöhten Niederschlagsmengen kommen. Dieses vor allem ab den Abendstunden. Dabei kann es Mengen von 20 bis lokal 40 Liter in 24 Stunden geben.Da es ein kleinräumiges Tief ist, lässt es sich schwer vorhersagen. Daher haben auch die Modelle eine unterschiedliche Auffassung. ICON sieht eine andere Zugbahn und lässt das Tief direkt über NRW ziehen. Somit würde das Windfeld südlicher durchziehen. Somit gibt es noch Unsicherheiten bei der Zugbahn und Intensität.

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Über Angelo D Alterio 2186 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.