Warnlagebericht für heute Donnerstag den 19.11.2015

Eine ausgeprägte Westlage bestimmt das Wetter bei uns in Deutschland. Dabei liegen wir zwischen kräftigen Tiefdruckgebieten über Nord- und Nordwesteuropa und einer Hochdruckzone über Südeuropa. In der Nacht zum Donnerstag zieht das nächste Sturmtief von Irland bis Donnerstagabend zur Ostsee. Sein Sturmfeld erfasst besonders den Norden Deutschlands. Ab Donnerstagabend baut sich bis zum Freitag eine Luftmassengrenze über der Mitte Deutschlands auf, die langsam südwärts zieht. Am Wochenende stellt sich die Wetterlage dann um: deutlich kältere Luft weht hinter der Luftmassengrenze von Norden herein und in den Mittelgebirgen und Alpen wird es winterlich. Auch im Tiefland wird es wohl für Schneeregen und gebietsweise für nassen Schnee reichen.Am Donnerstag ist es im Norden und Osten insgesamt wieder sehr windig mit Böen von 60 bis 70 km/h, örtlich auch 80 km/h, direkt an den Küsten auch mehr. Nach Süden und Westen hin lässt der Wind im Tagesverlauf weiter nach, bevor abends von Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis nach Baden-Württemberg und später Bayern erneut Böen von 60 bis 70 km/h aufkommen. Es ziehen vom nördlichen Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern häufig Regenschauer durch, anfangs in Küstennähe auch örtlich kurze Gewitter. Im übrigen Land kommt es zeitweise ebenfalls zu Schauern. Am Nachmittag setzten dann besonders in NRW, teils auch in Rheinland-Pfalz von Westen schauerartige Regenfälle ein, die sich abends nach Osten ausbreiten. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 13 Grad, am Oberrhein bei 16 bis örtlich 18 Grad.In der Nacht zum Freitag muss besonders in Bayern und Baden-Württemberg bei teils kräftigen Regenfällen mit Böen von 70 bis 80 km/h, in exponierten Lagen auch mit 90 km/h oder mehr gerechnet werden. Bis zum Morgen ist es dann nur noch zwischen Südschwarzwald und Allgäu stürmisch. Bis zum Morgen liegt die Schneefallgrenze in den Alpen um 2000 Meter, im Bayerischen Wald bei rund 1300 Meter. Im äußersten Norden ziehen weitere kräftige Schauer durch mit starken Böen, sonst ist es neben einzelnen Schauern bei wechselnder Bewölkung länger trocken und der Regen zwischen Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Thüringen und Sachsen lässt immer weiter nach. Im äußersten Süden liegen die Tiefstwerte bei milden 13 bis 10 Grad, sonst bei 8 bis 5 Grad.

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Über Angelo D Alterio 2318 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.