Warnung vor starkem Tauwetter, kräftige Regenfälle und Schnee

  • Keine Wetteränderung in Sicht. Schauer und Gewitter Tagesthema!

    Letzes News Update vor 2 Tagen von Wetterauwetter-Redaktion Das Tagesthema beim Wetter bleibt nach wie vor Schauer und örtliche Gewitter. Eine durchgreifende Wetteränderung steht in den nächsten Tagen nicht an. Der Tiefdruckeinfluss hat Deutschland nach [weiterlesen]

Warnung Starkregen / Dauerregen / Tauwetter Stufe ” ROT ” : Es treten teils kräftige Regenfälle mit Mengen von 40 bis 60 mm bis Sonntagfrüh, zusätzlich tritt starkes Tauwetter bis in Höhen von 1500 Meter auf ! Durch hohe Abflussmengen besteht ein hohes Risiko für Hochwasser, auch an größeren Flüssen wie z.B. dem Rhein!

Warnung Starkregen / Dauerregen / Tauwetter Stufe ” ORANGE ” : Es tritt kräftiger Regen auf mit Tauwetter ! Dabei kann es zu Hochwasser an kleinen Bächen und Flüssen kommen!

Vorwarnung Starkregen / Dauerregen / Tauwetter Stufe ” ORANGE ” : Es kann schauerartigen Regenfällen und Tauwetter kommen!

Vorwarnung Starkschneefall / Dauerschneefall Stufe ” ORANGE ” : Es können kräftige Schneefälle auftreten dabei können Mengen von 10 bis 20 teils 25 cm bis Sonntagfrüh auftreten!

 

Lage

Deutschland befindet sich zwischen Tiefdruckgebieten , die sich vom Atlantik über den Niederlanden bis nach Nordosteuropa erstrecken und einem Hochdrucksystem über dem Mittelmeerraum und Nordafrika. Das umfangreiche Tief auf dem Atlantik schaufelt mithilfe des Hochs sehr milde und feuchte Luft nach Deutschland, während das Tief über der Ostsee kalte Luft nach Süden führt. Im Grenzbereich wo beide unterschiedlichen Luftmassen aufeinander treffen entwickelt sich eine Luftmassengrenze. Südlich dieser Grenze kommt es in zunehmend milder Luft zu Tauwetter und teils kräftigen Regenfällen. Da sich die milde Luftmasse auch in der Höhe durchsetzt ist in den südlichen Mittelgebirgen sowie dem Alpenraum mit Tauwetter bis in hohe Lagen zu rechnen.

Im Übergangsbereich gleitet diese Warmluft auf die einströmende Kaltluft auf und löst Niederschlag aus. In der Höhe ist dieser oftmals in flüssiger Form vorhanden der dann in der kalten Luft gefriert und als Schnee zu Boden fällt was dementsprechende Schneefälle auf der kalten Seite der Luftmassengrenze auslöst. Dann folgt ein Bereich mit trockenerer Kaltluft wo es überwiegend trocken bleibt.

Diese sogenannte Grenzwetterlage wird uns länger beschäftigen in dem es ein regelrechtes Gerangel der Luftmassen gibt. So kann am Sonntag die kalte Luft wieder nach Süden strömen, wodurch hier wieder Schneefälle zu erwarten sind. In der kommenden Woche nimmt dann die milde Luft einen neuen Anlauf.

Die genaue Lage und Intensität der Luftmasse ist noch nicht zu 100 % sicher aber dort, wo sich die kalte Seite befindet, sind teils kräftige Schneefälle zu erwarten. Im Süden und Südwesten sind dagegen sehr milde Temperaturen zu erwarten. Dabei sind Werte von bis zu 13 Grad möglich. Ein weiteres ist der kräftige Wind mit der Gefahr stürmischer Böen, eventuell auch Sturmböen in den höheren Lagen.

Wie erwähnt besteht im Südwesten und Süden die Gefahr von Hochwasser, selbst an größeren Flüssen. Auf den Straßen ist mit Aquaplaning zu rechnen. Dort wo es schneit, kann es zu Verkehrsbehinderungen durch Schneeglätte kommen. Wie sich die Schneefallgrenze in der Luftmassengrenze verhält, abzuwarten aber Schnee kann bis ganz herunterfallen.

Über Udo Karow 1793 Artikel
Meine Spezialgebiete: Synoptik,Radarmeteorologie,Satellitenmeteorologie, Karten lesen und analysieren, Radiosondenaufstiege auswerten