Weiterhin kein Winterwetter mit Schnee und Eis in Sicht

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Das neue Jahr hat begonnen und wir befinden uns nun in den Haupt-Wintermonaten in denen die größten Chancen auf Schnee und Eis bestehen. Leider sieht es weiterhin eher mau für das Flachland aus, ein klassischer Wintereinbruch ist nach wie vor nicht zu sehen.

Berufspendler werden derzeit nicht all zu traurig sein, dass der Wintereinbruch nach wie vor auf sich warten lässt. Für die Kinder die ihren Schlitten gerne aus dem Keller holen wollen ist die derzeitige Wetterlage eine kleine Tragödie. Schaut man sich die Wettermodelle für die kommenden Tage an, kann man aus heutiger Sicht sagen, dass für das Flachland weiterhin kein Schnee in Sicht ist. Zunächst nimmt der Einfluss eines Tiefs über Norwegen zu, dabei gestaltet sich das Wetter eher wechselhaft mit etwas Regen, welche eine Kaltfront bringt.

Das Tief Fabio zieht im weiteren Verlauf weiter in Richtung Finnland. Parallel dazu nähert sich ein Hoch, welches in Richtung Mitteleuropa zieht, dabei wird das Wetter vor allem im Norden und Nordosten des Landes wechselhaft. Am Samstag sinkt die Schneefallgrenze ab, sodass es in den Mittelgebirgen durchaus ein bisschen Schnee oder Schneeregen gibt. Eine beständige winterlicher Wetterlage so wie wir sie gerne hätten ist leider, wie schon oben geschrieben nicht in Sicht. Einige selbsternannte Wetterexperten versuchen mit zweifelhaften Wetterprognosen ein “Frühlingserwachen” herbeizurufen. Der Winter ist noch nicht vorbei und heute weiß keiner, wie das Wetter in 3 Wochen sein wird, deshalb den Kopf nicht hängen lassen, vielleicht kommt Frau Holle doch noch in Wallung, sodass die Kinder Ihre Schlitten nutzen können.

So wird das Wetter am 3. Januar 2020

Hessen- Heute bedeckt und vor allem am Nachmittag zeitweise leichter Regen. Höchsttemperatur 4 bis 8 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind und im höheren Bergland starke bis stürmische Böen aus Südwest.

Nordrhein Westfalen- Am Morgen bedeckt und zeitweise leichter, am Nachmittag mäßiger Regen. Höchsttemperatur 7 bis 10, im Bergland 4 bis 7 Grad. Mäßiger und teils böig auffrischender Wind aus Südwest, vor allem im Bergland starke bis stürmische Böen

Niedersachsen- Heute Vormittag und im weiteren Tagesverlauf stark bewölkt, von der Nordsee her langsam ausbreitender Regen, ab spätnachmittags von Ostfriesland her Auflockerungen. Verbreitet mild bei 7 bis 10, im Oberharz 4 Grad

Bayern- Heute Vormittag in Oberfranken und der Oberpfalz anfangs lokal Regen mit Glatteisgefahr. Ab Mittag in Nordbayern häufiger etwas Regen. Nach Süden hin gelegentlich Sonne, an der östlichen Donau länger trüb. Maximal dort um 2, in Alpennähe bis 11 Grad. Schwacher bis mäßiger im Tagesverlauf stark auffrischender Südwestwind. Im Bergland zunehmend stürmisch.

Baden Württemberg-Heute Vormittag stark bewölkt bis bedeckt, nachmittags und abends gebietsweise von Westen leichter Regen. Höchstwerte 4 bis 9 Grad. Schwacher bis mäßiger Südwestwind mit frischen bis starken, im Bergland, sowie in exponierten Lagen auch stürmischen Böen. Im Hochschwarzwald exponiert Sturmböen, am Feldberg auch schwere Sturmböen aus Südwest.

Schleswig Holstein- Heute Vormittag und im weiteren Tagesverlauf von der Nordsee her langsam durchziehender Regen, ab spätnachmittags von Nordfriesland her Auflockerungen. Mild bei 8 Grad. In Böen zunächst starker bis stürmischer Wind aus Südwest

Sachsen- Heute Vormittag stark bewölkt bis bedeckt. Anfangs im Vogtland, im Dresdner Raum und in der Oberlausitz noch gebietsweise Reifglätte, am Abend von Nordwesten her leichter Regen. Maximal 4 bis 9, in Hochlagen um 2 Grad. Schwacher bis mäßiger, am Nachmittag stark böiger Südwestwind, auf den Bergen stürmisch.

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Über Angelo D Alterio 4186 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel