Weiterhin Unwettergefahr in den Alpen ! Sturmgefahr bis Montag !

Unwetterwarnung Stufe “ROT” : In den Alpen und dem Erzegbirge ist oberhalb 1000 Meter mit weiteren ergiebigen Schneefällen zu rechnen ! Durch zunehmenden Wind ist mit erheblichen Verwehungen zu rechnen !

Unwetterwarnung Stufe ” ROT ” : Im Schwarzwald ist mit starkem Tauwetter und Dauerregen zu rechnen !

Unwetterwarnung Stufe ” ROT ” : Im Tagesverlauf zunehmender Wind mit möglichen schwere Sturmböen , teils orkanartig auf dem Brocken !

Wetterwarnung Stufe ” ORANGE ” : Heute zunehmender Wind mit Sturmgefahr über Deutschland von Nordwest nach Südost fortlaufend ! Selbst in den Niederungen sind stürmische Böen, teils Sturmböen nicht auszuschliessen !

Wetterhinweis / Vorwarnung : Heute und in der Nacht sind einzelne kurze Gewitter nicht auszuschliessen ! Verbreitet treten starke bis teife Böen der Stärken 6 bis 7 Beaufort auf !

 

Die Wetterlage :

Deutschland liegt heute auf der Nordostflanke eines hochreichenden Hochdrucksystems mit Kern über dem Ostatlantik. Durch ein steuerendes Zentraltief über Skandinavien zieht im Tagesverlauf ein Sturmtief in Richtung Polen.

Das Frontensystem dieses Tiefs erfasst auch Deutschland und schickt viele Wolken und Niederschläge zu uns. Zudem setzt sich in Lagen unter 800 Meter die milde Luft durch und auch in einigen Mittelgebirgsregionen kommt es zu Tauwetter. Zunächst herrscht eine südwestliche bis westliche Strömung die aber zum Montag auf Nordwest dreht. Im Nordstau des Sauerlandes ist mit Dauerregen zu rechnen und eine Unwettersituation durch Tauwetter und Dauerregen ist im Schwarzwald gegeben. Wind und Schnee werden besonders in den Hochlagen des Erzgebirges, dem Brocken und den Alpen für Probleme sorgen.

Vor allem oberhalb 1000 Meter kommt reichlich Schnee hinzu und der Starkwind wird für Verwehungen sorgen. Nach der Kaltfront des Sturmtiefs dreht die Strömung auf Nordwest und es wird wieder kühlere Luft nach Deutschland geführt. Hierbei sinkt die Schneefallgrenze wieder ab. In der einfliessenden hochreichenden Kaltluft sind einzelne kurze Gewitter nicht auszuschliessen.

Am Montag verbleibt Deutschland in der Nordwestströmung und es ist mit windigem nasskalten Wetter zu rechnen bevor am Dienstag wieder eine westliche bis südwestliche Strömung mildere Luft zu uns führt. Die Nordwetterlage nimmt nach derzeitigem Stand vorerst ein Ende. Dadurch können auch die Stauniederschläge nachlassen.

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Über Udo Karow 1637 Artikel
Meine Spezialgebiete: Synoptik,Radarmeteorologie,Satellitenmeteorologie, Karten lesen und analysieren, Radiosondenaufstiege auswerten