Wettergefahren : Bis in den Vormittag hinein im Süden gebietsweise Frost

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Wettergefahren am Dienstag den 22-03-16
Bildquelle UWA Wettermelder 19086 Plate (c) Unwetteralarm GmbH

Deutschland liegt zwischen dem Hoch Joachim bei den Britischen Inseln, das sich immer weiter abschwächt und umfangreichen Tiefdruckgebieten über Nord- und Nordosteuropa. Dabei herrscht eine nördliche Strömung, mit der feuchte und eher kühle Meeresluft herangeweht wird. Reste von Hoch Joachim werden sich im Laufe der Woche Richtung Mitteleuropa verlagern und auf dem Nordatlantik bildet sich ein kräftiges Tief. Es wird die Wetterlage zu Ostern bei uns umstellen. Weiterhin ist aber noch offen, wie weit das Atlantiktief zu uns übergreift. Bleibt es noch weitgehend westlich von Deutschland, könnte es vorübergehend deutlich wärmer werden. Greift es rasch über, wäre vor allem in der Westhälfte Regen dabei mit gedämpften Temperaturen.Bis in den Vormittag hinein gibt es in höheren Lagen leichten Frost und stellenweise Glätte durch Überfrieren oder etwas Schneematsch bzw. Neuschnee. Im Erzgebirge können oberhalb von etwa 600 bis 700 m auch noch einige Zentimeter Neuschnee fallen. Zudem ist in höheren Lagen auch mit Sichteinschränkungen durch aufliegende Wolken zu rechnen. Vereinzelt leichter Frost ist bei aufgelockerter Bewölkung auch stellenweise in den Niederungen Südwestdeutschlands und in den Alpentälern möglich.Tagsüber sind voraussichtlich keine Warnungen erforderlich. Zwar fällt in den Hochlagen der Mittelgebirge nach wie vor etwas Schnee oder Schneegriesel, es ist aber weder mit einer Neuschneedecke noch mit Glätte zu rechnen. Allerdings könnte es in den Hochlagen zu Sichteinschränkungen durch aufliegende Wolken kommen. Der Wind spielt aus warntechnischer Sicht keine Rolle mehr.In der Nacht zum Mittwoch sind weiterhin viele Wolken am Himmel und es regnet zeitweise etwas. Oberhalb von 800 Meter, in den südlichen und östlichen Mittelgebirgen ab rund 600 Meter fällt Schneeregen oder Schnee. Kaum Schauer gibt es in Schleswig-Holstein und auch im Südwesten von Baden-Württemberg. Die Tiefstwerte liegen um 6 Grad in Niedersachsen, sonst bei 5 bis 2 Grad. In höheren Lagen der Mittelgebirge wird es leicht frostig.Am Mittwoch auch im Süden mehr Wolken, zeitweise Regen oder Schauer, ab 800 bis 1000 m als Schnee. Sonnenschein gibt es bevorzugt in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen, sonst sind Auflockerungen eher selten. Die Höchstwerte liegen bei 6 bis 11 Grad.

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel